Romantasy Hader

Anfangsschnipsel: Einhorn des Mondes

Das habe ich für eine Freundin geschrieben, weil sie es sich gewünscht hatte und ich sie ganz doll lieb habe.

Meine Schwester zog mich zu ihrem Wagen.

Jetzt bitte du musst es dir ansehen!“, flehte sie zu gefühlten Millionsten mal. Ich schnaubte wieder einmal. Ich mein Hallo, nur weil unser Vater uns eine Range überlassen hat und unser Großvater Pferde gezüchtet und trainiert hat, heißt es doch nicht, dass ich mich mit ihnen auskenne. Es sind auch ihre Vorfahren. Ich versteh ehrlich, auch nicht warum sie auf einmal eins haben will.

Luna bitte, ich fleh dich an, du musst dich um nichts kümmern, ich will nur, dass du es dir ansiehst.“ Ich konnte nur die Augen verdrehen aber meine Zwillingsschwester kümmert sich um ihre Sachen wie ein kleines Kind, alles haben will und am Ende habe ich die ganze Arbeit.

Nein Stella!“ Ich wandte mich wieder ab. Sie umarmte mich von hinten und drückte mich ganz fest.

BITTE BITTE BITTE!“

Lass mich los!“, zischte ich jetzt.

Luna, du musst es dir doch nur ansehen.“

Und dann Stella, was ist dann?“ Ich wusste, dass sie jetzt eine Schmolllippe zog.

Eins, das würde Opa glücklich machen.“

Scheiße“, fluchte ich innerlich, „jetzt hat sie mich am Hacken.“ Ich war schon immer ein Opa Kind gewesen. Nicht so wie sie. Ich liebte es, hier bei meinem Opa zu sein. Freute mich immer wie eine Prinzessin, wenn meine Eltern sagten, wir fahren zu Opa. Meine Oma starb, während Mam mit uns schwanger war. Deswegen musste mein Vater, meinem Opa öfters zur Hand gehen.

Sozusagen bin ich mit den Pferden aufgewachsen. Als ich Fünfzehn war, verstarb mein Opa an Krebs. Danach wurden die Pferde verkauft und das Haus sich selbst überlassen. Mehr oder weniger. Mit neunzehn starben dann Mam und Dad bei einem Autounfall.

Somit erbte ich die Range und meine Schwester das Haus in der Stadt. Ich habe etwas Geld in das Haus gesteckt und mir ein gemütliches zu Hause geschaffen. Doch das Highlight auf meinem Grundstück sind nicht die Ställe, der Wald oder die ganzen Wiesen, nein, es war eine kleine Quelle, die warm war.

Es ist herrlich dort hineinzulegen, es entspannt die Glieder und ich fühle mich jedes Mal besser. Es ist, als wenn das Wasser magisch ist.

Meine Schwester stellte sich vor mich. „Bitte.“

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