Lovestory Hader

Endschnipsel: Vermächnis der Amazone

Wir kamen an Feldern vorbei mit Gemüse, Getreide und dann an Obstbäume. Ich nahm mir einen Apfel. Oh Gott war der Lecker, saftig, leicht süß, aber allein der Duft war berauschend.

„Wie geht das hier, bezahlt ihr hier das?“

„Wir besitzen kein Geld, wenn wir in eurer Welt gingen, nahmen wir Gold mit, was wir umtauschten.“

„Und wie wird das dann gemacht?“

„Wir erarbeiten es uns, jeder muss anpacken und jedem steht das gleich zur Verfügung.“ Sie erklärte, dass jeder eine Art Gabe hatte neben dem Kampf. Die einen konnten gut mit den Tieren oder mit Pflanzen. Andere wiederum, waren eher für das Künstlerische bekannt. Wieder welche für Stoffe und Farben oder einfach gut speisen zu kombinieren. Es gab auch ein paar, die keine zweite Gabe hatten, das wurden, dann die Wachen. Waren der Kampf mehr ausgeprägt, oder eben Helfer.

Ich fragte mich, ob das hier so gut funktionierte, weil es schon immer so war oder weil es einfach keine Männer gab, die sich aufspielten. Aber mir gefiel es, auch wenn ich überfragt war. Die Amazonen waren glücklich so, wie es war, klar gab es auch Regeln, aber das war hinzunehmen. Und ich muss ehrlich sein, ich weiß nicht, ob das hier auch in der normalen Welt so funktionieren würde. Zugegeben ich hatte auch Personen kennengelernt, wo ich mir wirklich gut vorstellen könnte, dass sie hier sich einfügen würden und glücklich währen. Doch die meisten Menschen, waren voll Neid und gier und das würde ich hier nicht sehen wollen.

Aber trotzdem waren sie es wert beschützt zu werden. Darum, nein nicht nur deswegen, blieb ich hier und lernte den Kampf um mich. Alles was ich liebe zu beschützen, auch wenn ich weiß, das sie mir nie danken werden.

Und immer noch, geht mein Blick sehnsüchtig auf das Meer, doch dieses Mal weiß ich, warum es mich hier herzieht.

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