Unterwegs Hader

LitCamp Heitelberg´19

Ich habe mich dieses Jahr getraut und bin zum Literaturcamp in Heilderberg gefahren.

Eigentlich wollte ich das letztes Jahr schon mal machen, aber da kam was dazwischen, wie immer.

Das Litcamp in Heidelberg ist definitiv ein Event, was ich als empfehlen kann, für alle die sich für Literatur begeistern.

Aber ihr kennt mich, ich fange immer gaaanz von vorne an.
Die Hinfahrt war angenehm, auch wenn es mehr oder weniger schon wieder mit einer Verspätung begann. In Heidelberg angekommen, habe ich mich verlaufen, wegen der Baustelle und trotz Google Maps, es war nicht das letzte Mal. Das Zimmer in Steffies Hostel bezogen und dann erst mal gelangweilt, es war nicht das letzte Mal, das ich mir ab da dachte nächstes Jahr definitiv später hinfahren.

Ich traf mich mit einem Freund, der unbedingt in die Altstadt wollte von Heidelberg und wir uns beide grandios falsch liefen. Mit sechs Flaschen trinken auf dem Rücken stampfen wir also gut zwei Stunden dumm durch die Gegend. Resultat, mir tat mein Fuß weh, wir fanden die Altstadt aber nicht das Antiquariat, was er eigentlich sehen wollte.
Im Zimmer lief der Ventilator wie ein Irrer und verschaffte etwas Abkühlung. Was bei 35 Grad wirklich nötig war.

Am Samstag lief ich dann mal richtig und war nach knapp drei Minuten an der Adresse, wo das Litcamp sich so gesehen einquartiert hat. Das alte Feuerwehrhaus war allein schon eine COOLE Location. Als ich ankam, stellten sie gerade die Möbel auf, fleißig half ich ihnen sofort. Kurz anmelden und dann gab es schon Frühstück. Die Marmeladen sind echt lecker und auch mal etwas anderes. Wenn es euch interessiert, schaut bei Tee-kesselchen.de
Kaffee, Tee, Wasser und andere Softdrinks standen im Kühlschrank bereit.

Um zehn Uhr war dann der Start. Wir saßen da und bekamen einiges erklärt, dann mussten wir uns vorstellen und ich war kurz davor abzuhauen, so nervös war ich. Aber ich war ja nicht die einzige Neue dort.

Es wurden Sessions vorgeschlagen (Das sind kleine Workshops). Angepinnt an einer blauen Wand, sagte es uns wo und wann was stattfand. Es gab Sieben Ort: die Turnhalle, der Seminarraum, die Leitstelle, das Foyer, der Medienraum, der Pool und das Zelt. Ja ihr habt richtig gelesen ein Pool. Denn man aber eher am Nachmittag besuchen durfte, vorher stand er schön in der Sonne und kühlte so gar nicht. Mit Bänken darum drapiert und Sitzsäcken.

Jede Stunde begannen die Sessions, 45 Minuten und dann 15 Minuten Pause. Um dreizehn Uhr gab es Mittag, gebratene Nudeln mit Gemüse, inklusive Sonnenstich. Aber auch Slashis gab es. Ich habe mich in Holunder verliebt <3
Und dann ging es weiter bis 18.45. Zwischendrin konnte man sich einen Keks holen.
Meine besuchten Sessions am Samstag.

Smalltalk für Introvierte. Weil ich es ja auch so brauche. XD (Aber der Pool war leider wie gesagt in der Sonne.)

Kritik ist ein Geschenk. Leider sehen die meisten das nicht.

Gamefication, ehrlich habe ich mir darunter etwas anderes vorgestellt und war schlicht weg enttäuscht.

Nachhaltigkeit im Literaturbetrieb. Wo ich sagen muss, da habe ich nur gelauscht, weil meine Bekannte am Pool chillen wollte.

Verlag meets Crowdfinding. Sehr interessant, dass es auch solche Verlage inzwischen gibt.

SPBuchsatz. Es war interessant, aber nicht so ganz das, was ich darunter gehofft habe.

Leider gab es definitiv mehr Interessantes, als das man sehen konnte, aber auf YouTube, könnt ihr euch diese und alte Sessions ansehen, die im Foyer aufgenommen wurden. Bilder von Litcamp19 hat Valentin Bachem geschossen und könnt sie euch da ansehen.

Nach dem Essen ging es mit Fun-Sessions weiter. Eigentlich hatte ich nicht vor das groß beizuwohnen, aber ich wollte den Tschunk probieren, was das genau ist, weiß ich immer noch nicht, nur etwas mit Alkohol in Slushi-form. Geschmeckt habe ich ehrlich nichts. XDD

Aber um ehrlich zu sein, wurde daraus, die beste Session, die ich an diesem Tag erlebt habe. Eine schüchterne Stimme fragte nämlich, ob man ihr helfen kann das Plotten zu verstehen. So war ich mehr oder weniger in meinem Element, ich kann es nicht, aber ich kenne die Methoden doch recht gut. Nur die Schneeflocken-Methode verstand ich nicht so ganz, aber da, kam jetzt Kia Kahawa und ich kann endlich sagen ICH VERSTEHE ES *.* und vielleicht werde ich es jetzt auch mal ausprobieren.

So kam ich erst gegen elf in mein Zimmer, ging duschen und versuchte bei der Hitze zu schlafen. Mehr oder weniger klappte das dann auch.

Der Sonntag, alles stand noch da und ich wollte erst um 10 da sein, aber da ich um 7 schon wach war, habe ich mich dann doch um 9 auf dem weggemacht. Nach kurz an der Anmeldung Hallo zu sagen, saßen wir dann im Foyer und nach erneuter Einweisung und Session Planung ging es los.
Zugegeben herrschte etwas Chaos und darum ließ ich unter anderem auch die Erste aus. Das Einzige, was mich eh brennend interessiert hat, war in der Turnhalle und da ging ich an diesem Tag definitiv nicht freiwillig rauf.

Bis zum Mittag habe ich mich dann mit dem SEO etwas angefreundet, ich hoffe, es hilft etwas.
Dann gab es Hamburger und Pommes.

Fantasy kann keine nicht historisch sein. Dieser Session lauschte ich danach und ich bin da etwas anderer Meinung. Nur weil zum Beispiel ein Drache vorkommt und man den Rest dieser Zeitepoche richtig beschreibt, bleibt es doch Historie, wenn man richtig recherchiert hat. Wenn nicht und man es frei schreibt, sollte man dann das Wort doch herauslassen.

Ein kleines Schreibabenteuer erlebte ich dann im Foyer. Es war neu für mich und wieder mal sah ich, dass ich mit der Hand weitaus langsamer bin, als an der heimischen Tastatur.
Die Abschlusssession haben sich viele bedankt.

Meine Meinung danach, ich will unbedingt wieder hin und wäre echt traurig, wenn es das nächste Jahr nicht mehr gibt, klar, kann man auch nach Hamburg, Berlin, Bonn und Köln, aber Heidelberg ist nun mal die Mutter der Camps. Ich hätte auch nichts dagegen auch mehr zu zahlen, weil wenn man bedenkt, was wir gezahlt haben und bekommen ist es einiges mehr wert.

Nach Aufräumen bin ich dann wieder ins Hotel und am nächsten Tag wieder zurück. Die Fahrt wird mir echt in Erinnerung bleiben, denn aus 2,5 Stunden Fahrt wurden glatte 5. JUHU ^^ Aber da kann dieses Mal die Bahn nichts dafür, für Feuer und Stromschlag gibt es kein vorausschauend handeln.

Also vielleicht sieht man sich auf dem nächsten Litcamp, was hoffentlich in Heidelberg ist. Ansonsten bin ich zu 99% am Samstag auf der FBM und freu mich schon rießig, drei Monate noch <3

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