Unterwegs Hader

Frankfurter Buchmesse 2019

Die Frankfurter Buchmesse habe ich wieder mit dem Bus von Bücher Pustet besucht.
Das Feeling wie das letzte Jahr hatte ich nicht wirklich und irgendwie kommt es mir vor, das ich dieses Jahr viel weniger mitgenommen habe wie das letzte Jahr.

Um vier Uhr morgens aufstehen ist echt schwer für mich, aber für die Frankfurter Buchmesse habe ich das wieder getan. Nach duschen und restliche Sachen einpacken, ging es ab zum Bus. Zu meinem Leid war es ein normaler und meine Freundinnen saßen total verstreut. 🙁
Unseliger weise war meine Sitznachbarin auch nicht wirklich gesprächig, so habe ich mich gelangweilt, meine Ohren mit Musik beschallt und ständig via GPS nach gesehen, wo wir waren.
Die Pause war daher für mich viel zu kurz.

Um circa halb elf kamen wir dann endlich an. Die Schlange zum Betreten der Messe wurde gefühlt nicht gerade kürzer. Der Massenandrang an den Klos war auch nicht wirklich gut. Mit den Shuttle ging es nach Agora, Halle 3 und 4. Was anderes brauchte ich nicht wirklich.

Vor der Tür lief ich dann gleich Emma S. Rose in den Armen, ich habe mich so gefreut sie wiederzusehen. Nach einem kurzen Plausch bin ich mit einer Freundin in die Halle drei und suchten unseren ersten Vortrag. Leider war das ein Reinfall. Nichts gegen TwentySix, aber für einen Vortrag den einige hören wollen, sich ohne Mikro dahinzustellen ist semi gut. Man hat nichts verstanden und es waren nur eine Reihe, zwischen uns und dem Redner mit Pult. So haben wir uns verzogen und sämtliche Vorträge davon gestrichen. Wir sind denn etwas herumgeschlendert bis zu dem Vortrag von BOD, der mehr oder weniger NICHTS Neues brachte. Unsere Wege trennten sich und ich lauschte ganz kurz den Romance-Vortrag. Lief dann gleich zu der Bühne von Tolino und dem Crowdfunding für Autoren von Benjamin Spang. Sehr interessant und gut herübergebracht.

Danach bekam mein Buch „Emma-Freundschaftsbuch“ ein paar Einträge und ich bin weiter zum Essen, besser gesagt meine Freunde zu treffen. Dort sah ich dann Stefan Gödde, eigentlich hat er mich nicht interessiert, muss ich gestehen, aber meine Freundinnen waren am Raten, wer er ist. Mir war klar aus Galileo, was sie verneinten, so bin ich einfach hin und ließ ihn unterschreiben, so stellte sich heraus, dass ich recht hatte.

Leider war der Rest meiner Planung dann ebenfalls ins Wasser gefallen, weil mir gesagt wurde das und das und das kannst du dir sparen. So blieb mir am Ende ein Vortrag, den ich eigentlich abgehackt hatte, aber dachte, vielleicht bringt er was Neues. Na ja ein paar Kleinigkeiten waren da neu, aber nichts Weltbewegendes. Da sonst nichts Interessantes war und mich weder Norwegen noch anderes interessierte, war das auch okay.

Da der letzte Vortrag der mich noch zusagte, leider so lief, dass ich meinen Bus verpassen würde, hatte ich die letzte Stunde noch dagestanden und auf meine Freundinnen gewartet. Pünktlich waren wir da. Die Plätze waren wieder belegt und der Fahrer konnte Gas geben, mehr oder weniger. Warum auch immer, fuhr er durch die Stadt, stockend, schleichen und zu Fuß vielleicht sogar schneller, ging es Richtung Autobahn und Heimat.
Am Ende wollte ich nur noch nach Hause.

Diese Buchmesse ist sehr schön und ich glaube, ich war einfach nur zu sehr genervt, dass ich es dieses Mal genießen konnte. Ich nehme mir mal wieder vor, das nächste Jahr, alle Tage zu erleben. 😉

Mein erstes Mal Frankfurter Buchmesse könnt ihr hier nachlesen.

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

%d Bloggern gefällt das: