Lovestory Hader

Schnipsel: Der Tanz

Hey meine Lieben, heute habe ich den Endteil der Schreibanregung für euch. Den Anfang von der Tanz habe ich euch schon mal zum Lesen gegeben.

Der Tanz:

Am Freitag bekam ich einen Anruf von ihm, er sagte, dass es zwei Wochen circa dauern kann, bis das Ersatzteil da war. Genervt ging ich schon mal davon aus, ihn jetzt alle drei bis vier Tage anrufen zu müssen. Dann fragte er vorsichtig, nach was mit Samstag sei. Als ich dann meinte, dass ich vielleicht erscheinen würde, war nur noch ein Lachen zu hören und ich einfach auflegte.

Der Samstag verlief missmutig, ich hatte keine wirkliche Lust dahinzugehen. Aber ehrlich gesagt nicht wegen Leo, es war meine Mutter, die mich nervte.
„Du kannst doch nicht ewig alleinerziehend sein!“ Was dachte sie sich, dass ich mir den nächst Besten anlache und ihn meinen Sohn als Vater repräsentiere?
Um acht klingelte es an der Tür. Leo stand davor. „Wollte nicht jemand tanzen gehen?“
„Vielleicht heißt nicht ja.“
„Jetzt komm.“
„Ich habe keinen Babysitter“, log ich schnell.
„Oma kommt gleich“, fiel mir mein Sohn in den Rücken.
„Hab ich auch irgendetwas selbst zu bestimmen?“
Mein Sohn sah mich an. „Mama ich bin alt genug. Manche sind jünger und sind mal ein paar Stunden alleine. Du hast genug dich um mich gekümmert, jetzt kannst du dir auch mal Zeit für dich nehmen.“ Und das habe ich davon, dass ich mein Kind erwachsen und selbstständig erzog, dass er sagen durfte, was er dachte, aber mit Respekt.
„Okay, ich gebe mich geschlagen.“ Ich wandte mich an Leo. „Das ist kein Date oder so, haben wir uns verstanden.“

Er sagte nichts, aber grinste, was für mich so viel hieß: „Wie du meinst.“
Ich ging mich umziehen und schminken, als meine Mutter klingelte, betrachtete sie Leo. Ihrem Blick nach zu urteilen gefiel er ihr. Ich sagte nichts, packte meine Tasche und ging mit ihm raus. Wir fuhren zu der Disco. Der Barkeeper lachte auf, als er mich sah. Anscheinend hatte ich einen bleibenden Eindruck hinterlassen. So stand kurz nach meiner Ankunft schon ein Cocktail vor mir. Aber Leo hatte recht und meine Mutter auch. Er kam sich blöd vor, hier war heute keiner unter dreißig. Aber er ließ sich nichts anmerken, ganz im Gegenteil. Der Abend war einer der schönsten, die ich je erlebt habe. Nicht nur das ich Leo uns echt gut verstanden haben, ich fühlte mich frei und musste mir nicht Gedanken machen, wie ich ankomme. Leo brachte mich dann irgendwann mal nach Hause. Wir verabschiedeten uns und verabredeten uns zu einem Kaffee laufe der nächsten Woche.

Wenn ihr Wissen wollte, wie Leo Denis überredet hat, dann schreibt mir für den Mittelteil von der Tanz <3

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