Grusel Hader

Schattenseite

Schattenseite ist ein Mysterien Experiment gewesen, was nicht weiter kam ^^

Meine Tage in diesem Haus waren immer das Beste in meinem Leben, hier traf ich meine beste Freundin und den Mann, den ich mehr, als alles in meinem Leben Liebe. Auch, wenn das nicht am Anfang so aussah. Warum ganz einfach wir waren Kinder.

Als meine Eltern und ich hier einzogen, war ich vier. Verschüchtert hob ich mein Minnie Maus-Rucksack vor mit. Meine Mutter schob mich in den Gruppenraum. „Du wirst sehen, hier wirst du Anschluss finden.“
Ich wimmerte, den ich wollte hier nicht sein. Mir fehlte mein anderer Kindergarten, da hatte ich mich doch gerade erst eingewöhnt. Drei Jungs kamen auf mich zu. Ähnlicher konnten sie nicht sein. Nicht nur das ihre dunkelbraunen Wuschelhaare, hellbraunen Augen, sowie ihre gesamten Gesichtszüge gleich waren. Nein, ihre Eltern fanden es anscheinend auch noch lustig, dass sie komplett gleich angezogen waren, inklusive Disney-Tasche.
„Junge macht ihr doch keine Angst“, hörte ich von einem Mädchen, das sich dazwischen drängelte. „Lass dich nicht beirren.“
„Na los, geh schon“, sagte meine Mutter und das fremde Mädchen hackte sich bei mir ein.
So lernte ich sie also kennen und lieben.

Schneller als mir eigentlich lieb war, waren die vier immer bei uns. Kein Wunder da wir auch noch im gleichen Haus wohnten. Immer besser konnte ich die Drillinge unterscheiden. Fangen wir mit Adam an. Sein Charakter unterschied sich in der Hinsicht, dass er der war, der die großen Sprüche klopfte und vor nichts, wirklich nichts angst hatte. Je älter er wurde, umso besser konnte man ihn von den anderen zwei unterscheiden. Er wuchs schneller, hasste lange Haare, besonders seine und zu unserer aller Überraschung küsste er einen Jungen in der siebten.
Gehen wir weiter zu Ben, er war immer noch der kleinste von ihnen, was ihn aber nichts ausmacht, denn er war eben auch der intelligenteste. Er hat seine unkontrollierbare Wuschelmähne mit sehr viel Gel und Schaum fest im Griff, tägliche Badeaufenthalte und zu spät kommen, waren daher immer mit einzurechnen. Im Gegensatz zu Adam blieb er den Frauen treu.
Der Dritte im Bunde. Colin der schüchterne, ernste Rebell. Und ich schwöre es, war genau so, wie ich es sagte. Sobald jemand Neues kam, war er schweigsam, sein ernstes Gesicht verschreckte auf den ersten Blick so gut wie jeden und gegen jede Regel rebellierte er, einen rechtlichen Weg mit ihm einzuschlagen war so mühsam wie einen Berg zu erklimmen ohne jegliche Ausrüstung.
Ich durfte natürlich unseren Sonnenschein nicht vergessen, Emily. Die immer gute Frohnatur, war, wie man sich so jemand auch vorstellte, blond gelockt, blaue Augen und immer am Grinsen. Von Zeit zu Zeit änderte sie ihre Haarfarbe und hatte, glaube ich, alle Farben des Regenbogens schon durch. Aber ich wusste, dass unter der zierlichen Frau auch jemand war, der auch mal in den Arm genommen werden wollte und weinte. Nur zeigte sie dies auch nur, wenn sie wirklich jemanden kannte und voll und ganz vertraut.

Je mehr Zeit wir fünf zusammen verbrauchten, umso mehr wuchsen wir zusammen. Daher war es natürlich kein Wunder, das wir keinen Schritt wirklich alleine gemacht hatten. Weder in der Grundschule noch auf der Hauptschule waren wir zu trennen, auch recht nicht, als unser Genie auf das Gymnasium wechselte. Klar mussten einige, einschließlich mir, uns hinsetzen und büffeln, wie blöd aber, was tut man nicht alles für die Freundschaft.
Da uns recht schnell klar war, dass wir alle gerne ins Ausland gehen würden, haben wir uns für eine Universität entschlossen. Meine Eltern jammerten zwar, aber sie ließen mich ziehen. Wohl wissend das die Jungs nichts auf mich oder Emily kommen lassen würden.

„Aufgeregt?“, fragte Colin mich leise.
„Und wie!“ Am liebsten hätte ich dazu gegeben: Aber mit dir schaffe ich das. Doch da ich nicht wusste, wie er für mich fühlt, schluckte ich diesen Satz einfach hinunter. Schon kurz nach der Hauptschule war mir klar, dass Colin, der war, den ich will. Nicht nur, weil wir uns im Thema Schüchternheit gleich waren, auch dass er, sobald es um mich und Emily ging, sich vor uns stellte wie ein großer Bruder und ehrlich es Verletzte mich sehr oft, wenn er sagte, wir sind doch Familie.
Adam hackte sich bei mir ein. „Vom Herumstehen kommen wir auch nicht wirklich weiter.“
„Wie hast du es eigentlich geschafft Ben, dass wir hier alle angenommen wurden?“, fragte Emily und mustert die Mauer unseres Hauses.
Der Angesprochene gähnte. „Magie.“ Seine Standard-Ausrede, wenn er nicht darüber reden wollte.

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Weiter Schnipsel auf Textschnipsel.

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