Romantasy Hader

Erste MultiverseMontag

Der erste MultiverseMontag für mich.
Den MultiverseMontag hat M.B.Stelzer ins Leben gerufen. Er gibt Bilder von Künstlern vor, zu denen man am Montag seine Geschichte posten darf.

Da ich gerne schreibe, habe ich dies natürlich gerne angenommen

Dieses Bild stammt von Is.Nino und diente als Inspiration für den MultiverseMontag

Der Dschungel ist hinter und unter uns. Die lange Schlucht zieht sich bis zu der Stadt. Die meines Vaters wohlgemerkt. Der Krieger sieht hinab. Seit ich ihm begegnet bin, hat er kein Wort von sich gegeben, nur die Mimik verrät ihn. Sein Gesicht hat er nicht so unter Kontrolle, wie er will, oder meint es zu sein. Ich bin ihm dankbar für meine Rettung, auch wenn ich seine harschen und groben Bewegungen, mir zusätzlich wehtun. Wie die Fesseln an meinem Handgelenk, die viel zu fest sind. Seine Strafe, weil ich wegwollte und immer noch will. Sicher habe ich verstanden, dass er mich nach Hause bringt, aber zu welchem Preis. Mein Vater wird seinem Volk nicht entgegenkommen, er wird sie ausrotten, wie er es schon auf anderen Planeten gemacht hat.
„Ab hier finde ich den weg allein“, versuche ich mein Glück erneut. Doch wie ich ihn lesen kann, so tut er es auch bei mir, sein Schnauben zumindest verrät mir, dass er mir kein Wort glaubt. Wie sollte ich mich den hier auch zurechtfinden? Ohne einen Soldaten, der mir beistand oder eine Drohne, die mich abholt, bin ich aufgeschmissen. Ich würde tagelang hier herumirren. Doch das empfinde ich zumindest besser, als bei ihm zu sein. Selbst bei dieser Urzeitmonster wäre ich lieber als bei ihm, sicherlich wäre ich jetzt nicht mehr am Leben, so gesehen ist das hier dann doch etwas besser.
Mit festen Schritten kommt er auf mich zu und zieht mich an den Fesseln hoch. Ich mach schon darauf gefasst, ihm hinterherzurennen. Langsam kennt er nicht. Doch stattdessen, zieht er ein Seil durch meine Fesseln, bindet dieses an einem Pfeil, dreht sich damit wieder zum Abgrund. Zielsicher saust sein Gebautes über die Schlucht und steckt dann in einem großen Baum auf der anderen Seite.
„Wenn du denkst, ich kletter da jetzt hinüber, bist du noch dümmer, als du ich bisher dachte.“
Seine Mundwinkel zucken nach oben, wie des Öfteren, amüsiert ihn also meine Aussage. Das andere Ende bindet er um seine Hüfte. Dann verstehe ich, was er vorhat. Nicht hinüber, sondern hinunter soll es uns führen. Grob umschlingt seine Arme mich, hebt mich hoch und rennt los.
Ich kann nur schreien: „Wir werden sterben!“

Ich hoffe, dass noch ein paar tolle Inspirationen vom MultiverseMontag dazu kommen <3

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