Romantasy Hader

Multiverse Montag Teil 3

Das Bild von @Tomislav_art auf Instagram

Sein Auftrag war das Schmieden einer Waffe, die Geister verletzen konnte. Vor Jahrtausenden hatte der Steingolem, schon mal so eine hergestellt. Damals war der Geist eines Magiers, der nicht nur das Menschenreich bedrohte. Doch dieses Mal war es eine Arme solcher, Jahrhunderte hatten sie sich zusammengerottet, um sich zu verbünden.
Schon lang flüsterten die Steine ihm zu, dass dies passieren wird. Nun war es so weit. Ein Krieger, der auswählt wurde von den guten Geistern, würde sich auf den Weg machen. Die Aufgabe des Wassergolems bestehen und ein mächtiges Schild bekommen. Weiter sollte er reiten, zu den Windgolem und dort seine Pflicht erfüllen für den Pfeil und Bogen. Der Nächste würde der Feuergolem sein. Eine leichte, aber dauerhafte Rüstung, wäre seine Belohnung. Erst dann würde er sich auf dem Weg zu ihm machen. Doch schon jetzt musste er sich aufmachen, die Waffe schmieden. Das Metall gab es nur ganz tief, wo Stein und Feuer sich berührten. So wie die Rüstung würde auch das Schwert sein. Nur sein Zauber aus Natur, Härte und Vergangenen ließ es so mächtig werden.
Immer wieder zog er das glühende Eisen durch die Steine, immer schmaler wurde, bis es aussah, als wenn es beim ersten Schlag zerbrach. Doch sein Werk, war dafür geschaffen, erst nachzugeben, wenn dessen Aufgabe erledigt war. Wie alle Gaben der Natur durfte auch diese nicht mehr danach existieren. Viel zu gefährlich war, es diese Waffen weiter Existieren zu lassen. Nur eines davon könnte das Gleichgewicht zerstören.
„Er ist unterwegs“, flüstern die Steine ihm zu.
„Lasst das Spiel beginnen“, antwortete er. Die Erde fing an zu beben, gemächlich machte er sich auf den Weg nach oben.
Er blickte zu dem Krieger auf dessen Pferd, wie er zögerlich immer weiter vorwärtskam. Ob dies die richtige Taktik für den Kampf war, wusste der Golem nicht. Viel zu leicht hatte es die Erde ihm gemacht, nach seinem Geschmack. Aber er hatte nicht das Recht zu richten.

Der Auserwählte stand vor ihm. Aufgabe bestanden. Das Schwert in der Hand, reichte er es ihm dar und zeigte auf das Tal des Nebels, wo die Toten waren. Die Hoffnung ritt mit ihm fort.

TEXT 2

Gerüchte zu folgen soll Antika eine Göttin sein, gefangen in Essenzen von Engeln und Dämonen. Sie alle hatten Angst, dass sie die Macht an sich reißt. Für mich wirkt sie hinter diesem Schleier und in Fesseln eher wie eine stinknormale Riesin. Es ist strafbar, ihr nah zu kommen, aber meine Neugier ist stärker als Verboten und Strafandrohungen. Sie allein ist der Grund, warum ich eigentlich hier bin. Ich spüre ihren Blick, es macht mir keine Angst. Kurz frage ich mich, ob meine Seele zu schwarz ist, dass es mir vollkommen egal ist, oder ob nichts an ihr wirklich nach mächtig aussieht. Ich gehe in die Hocke und hole aus meinem Rucksack einen Block und einen Stift heraus, skizziere sie auf das Weiß, nur ein paar Striche, ich will es zu Hause fertig machen.
„Warum?“, hallt es durch den Raum.
Ist sie das gewesen? Ich sehe über die Schulter, niemand ist hier. „Wie? Warum?“, will ich wissen.
Ihr Kopf neigt sich leicht zur Seite. „Warum bist du wirklich hier Aaron?“
Ich ziehe einen Mundwinkel nach oben. „Das wüsstest du wohl gerne.“
„Ich will es hören.“
Ich mustere die Silhouette, die durch den Nebel sichtbar ist. „Geht dich nichts an.“ Ich wende mich ab, will gehen, da fängt sie an zu lachen. „Was ist daran so witzig?“
„Armer Wicht.“
„Willst du mich provozieren?“
„Du wirst wieder kommen.“ Sie zieht sich in den Nebel zurück.
„Warum sollte ich?“
„Weil ich es will!“
Dann ist nur noch rauchige Schwaden zu sehen, kein Glühen ihrer Augen, kein Indiz, das sie dort da drin gefangen ist. „Was meinst du damit?“ Aber auch das wird mir nicht beantwortet. Ein Klicken. Die Wache kommt zurück! Schnell laufe ich zu dem Lüftungsschacht, der mich hier hergeführt hat. Gerade rechtzeitig habe ich ihn wieder verschlossen. Ihr lachen hallt wieder zu mir. „Die spinnt doch“, geht mir durch den Kopf.
Zu Hause schalte ich den Fernseher an, einfach aus Gewohnheit.
„EILMELDUNG: ANTIKA IST ENTFLOHEN. Ein Stift steckte im Glas.“
Ich schüttle den Inhalt meines Rucksacks auf den Tisch. Nicht mal der Block ist noch da.

TEXT 3

„Wen bringst du mir den heute?“, fragte die Heilerin seufzend, als ich mit einem Soldaten in ihr Zelt kam.
„Keller, er hat einen Durchschuss.“
„Leg ihn dorthin.“ Sie zeigt auf die Liege und griff nach einer weißen Blume. Die sofort in einer Stichflamme aufgeht und in Rauch davon schwebte. Ich wusste, dass sie nicht, wie ich war. Ihre Augen waren wie der Sonnenaufgang. Ihr Haar so schwarz wie Kohle. Vielleicht faszinierte sie mich deswegen so.
Sie kam zu dem Verwunderten, der immer noch weinte wie ein Baby. Die Hand berührte die Stelle, leise flüsterte sie Wörter, die ich nicht verstand. Die Wunde verschloss sich. Dann tippte sie seine Stirn an, sofort war er leise und schlief. Sie wandte sich an mich. „Bring ihn in euer Zelt, er wird in eins, zwei Stunden aufwachen und vollkommen geheilt sein.“
„Wo kommst du eigentlich her?“, fragte ich sie, das wollte ich schon so lange wissen.
Sie erstarrte in der Bewegung. „Ist dies den so wichtig?“
„Nein, aber interessant.“
Ihre Mundwinkel zuckten nach oben. „Kennst du die Druiden der Halinco Berge?“
„Es wird gesagt, dass sie das einzige Volk sind, die noch mit den Naturgeistern kommunizieren.“ Sie blickte aus dem Zelt. „Kommst du von dort?“
Sie wirkte traurig. „Du solltest ihn wegbringen“, meinte sie und ging hinaus. Ich überlegte ihr hinterherzulaufen, entschied mich aber ihren Befehl zu gehorchen.
Als ich es ausgeführt hatte, bemerkte ich sie, wie sie in den Wald ging. Auch, wenn meine Neugier riesig war, folgte ich ihr nicht. Ich wendete mich ab, da hörte ich das Pfeifen einer Rakete. Ich fluchte, als ich sah, wohin sie raste. Schnell packte ich eines der Pferde und ritt los. Der Aufprall erschütterte die Erde. Immer weiter trieb ich das Tier, bis ich an einen Krater kam. Wild blickte ich umher. Sie musste einfach überlebt haben. Ich ritt herum und entdeckte sie unter einem Baum liegend. Ich sprang ab. Ihre Atmung war schwer. „Berge“, flüsterte sie. Ich wusste, was ich zu tun hatte, um sie zu retten, ich konnte nur hoffen, dass mein Glück mir auch dort hold war.

Text 4

Bild von @stefankoidl auf Instergram

Ich wollte schon gar nicht mehr die Augen öffnen. Diese Träume, die so Real waren, dass sie mir schmerzen zufügten, waren inzwischen das Schlimmste. Sie waren wirr und ergaben für mich noch weniger Sinn als alles andere.
Der Wind ging über meine Haut und ich wusste, wo ich mich befand. Wieder der Wald diese Lichtung, die ich einst so geliebt hatte und jetzt mir Angst machte. Ich blickte mich um. Keine Raben, keine Magier und auch kein Masken-Wesen. Was wollte ich hier? Warum sah es normal aus?
Meine Haare wurden stärker nach hinten geweht, ich fror und rieb mir meine nackte Haut. Langsam ging ich zum Haus. Wie zu erwarten, kam ich wieder an der Lichtung an. Wie ich dies inzwischen hasste. Ich schrie, was dieser Scheiße sollte? Mir hätte schon gereicht, wenn ich endlich eine Antwort hätte, wie ich das aufhalten könnte. Es zerrte an mir und ich wusste nicht, wie lange ich dies noch alles aushalten würde.
Keine Antwort und fing an vor Verzweiflung zu weinen. Ich war fünfzehn, hatte niemanden, mit dem ich wirklich reden konnte und musste auch noch Angst haben, sollte das herauskommen, dass ich in die psychische Anstalt musste.
Manchmal fühlte es sich wie eine gigantische Last an, die ich tragen musste, die ich ins Reine bringen sollte allein und ohne wissen. Diese Träume halfen mir zumindest nicht dabei, irgendetwas zu verstehen.
Rauch stieg in meine Nase? Mir wurde warm. Ich blickte mich um, doch da war nichts. Konnte es sein, dass mein Zuhause brannte? Doch dann erkannte ich flammende Hände, die aus dem Boden nach mir griffen. Meine Füße taten mir weh, immer weiter schlangen sich die Finger über meine Knöchel meine Wagen entlang. Die Schmerzen wurden immer schlimmer. Ich konnte mich nicht bewegen. Ich versuchte, sie auszuschlagen, aber sie wurden schneller und hatten schon meine Knie erreicht. Meine Hände landeten auf dem Boden. Es stank nach verbranntem Haar. Ich schloss meine Lider, in diesem Moment wollte ich einfach nur sterben.
Meine Gedanken gingen zu Thomas. Ich würde ihn nie mehr sehen, da war ich mir sicher.
Manchmal fühlte es sich wie eine gigantische Last an, die ich tragen musste, die ich ins Reine bringen sollte allein und ohne wissen. Diese Träume halfen mir zumindest nicht dabei, irgendetwas zu verstehen.
Rauch stieg in meine Nase? Mir wurde warm. Ich blickte mich um, doch da war nichts. Konnte es sein, dass mein Zuhause brannte? Doch dann erkannte ich flammende Hände, die aus dem Boden nach mir griffen. Meine Füße taten mir weh, immer weiter schlangen sich die Finger über meine Knöchel meine Wagen entlang. Die Schmerzen wurden immer schlimmer. Ich konnte mich nicht bewegen. Ich versuchte, sie auszuschlagen, aber sie wurden schneller und hatten schon meine Knie erreicht. Meine Hände landeten auf dem Boden. Es stank nach verbranntem Haar. Ich schloss meine Lider, in diesem Moment wollte ich einfach nur sterben.
Meine Gedanken gingen zu Thomas. Ich würde ihn nie mehr sehen, da war ich mir sicher.

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