Viktoria

Fantasy

Auf Instagram habe ich die #DuEntscheidestWieEsWeitergeht Geschichte begonnen.
Da einige es ja nicht haben, hier die ersten Zeilen.

Hallo ihr Lieben,
ich bin Viktoria, zwanzig und lebe in der schönen Stadt Sturmmeer. Obwohl ich ein gutes Verhältnis zu meinen Eltern habe, bin ich lieber bei meinem Freund Liam. Er ist Lehrer und ich habe ihn kennengelernt in seines Lehramtsreferendariats. Das gute auch daran ist, nur zwei Häuser weiter wohnt meine beste Freundin Jessica. So können wir beide zusammen zur Uni. Wir beide Studieren Wirtschaft, kennen uns schon seit der Grundschule und haben eine Vorliebe zu Milchshakes.

Liam wirkt auf viele geheimnisvoll und ernst, zu mir ist er sehr lieb. Was aber vielleicht auch daran liegt, dass wir beide ein Geheimnis haben und es nicht viele unserer Art gibt. Engel gibt es nicht gerade oft auf der Erde, Vampire eher zu viele, aber wir sind eine Mischung daraus. Ich bin die geborene, mein Vater ist ein Vampir und meine Mutter ein Engel. Liam hingegen ist ein verwandelter Engel. Seine Gnade verhinderte die komplette Transformation.
Jessica, ist die Einzige, die weiß, was wirklich sind. Ohne sie würden wir vermutlich auch nicht mehr leben. Denn wir brauchen auch Blut, nicht viel, alle paar Monate einen Schluck und sie hat damals sofort zugestimmt. Sicherlich könnte meine Mutter als Ärztin auch etwas aus dem Krankenhaus mitbringen, aber Liam sagte nein, er wolle es nicht den Menschen wegnehmen, die es brauchten. Ehrlichgesagt, liebte ich ihn dafür noch mehr.

Nun kennt ihr uns.

Es wurde eingereicht:
-Traum
-Vollmond mit Sternenklar und Geheimnisvoll
-Es war einmal
-Alltag

Der Vollmond strahlte mit den Sternen um die Wette. Es erhellte die Wiese zu meinen Füßen. Was eigentlich komisch war, da als ich das letzte Mal zum Himmel blickte, dicke Wolken alles verdeckt hatte. „Liam“, sagte ich und wandte mich um, nirgends war mein Freund zu sehen. „Liam“, rief ich lauter. Wieder nichts. Langsam machte ich mir Sorgen, wo zum Donner war er. Oder anders gefragt, wo war ich? Nichts kam mir bekannt vor.
Ein Jaulen in der Ferne ließ mich zusammen zucken. „Bitte kein Werwolf“, flehte ich. Es war jetzt nicht so, dass ich Angst vor den Gestalten hatte, aber sie sahen Wesen wie mich eben nicht wirklich gern. Zugegeben, nicht nur sie waren gegen mich, auch andere Rassen. Für sie waren wir Bastarde der Natur. Etwas langsam wurden wir anerkannt. Weder Liam noch ich, haben darum gebeten Mischwesen zu sein. Und meine Eltern, na ja es hieß, es sei unmöglich, ein Kind zu zeugen. Aber hier stand ich nun. Was mich wieder dazu brachte nach meinem Freund zu rufen.
Im Grunde konnte ich jetzt froh sein, dass er eben auch nicht normal war. Schnelles laufen und fliegen haben seine Vorteile und die Kraft natürlich.
Eisblaue Augen blitzen in der ferne. Ich fluchte und rannte los, wohin war mir gerade egal, nur weg. Schwere Atmung kam immer näher. Ich hatte das Gefühl, auf der Stelle zu treten.
„Vik“, hörte ich dann die Stimme von Liam, weit weg, aber klar zu hören. „Wach auf.“ Ich schlief? Das tat ich sonst nicht. „Vik“, brüllte er mich an, die Verzweiflung war ihm deutlich anzuhören. Feste griffe an meiner Schulter und beugte mich schreiend auf. Das Wohnzimmer war dunkel, für mich aber gut zu erkennen. Liams Pupillen huschten hin und her. „Vik, Schatz?“
„Ich bin wach.“
„Was war passiert?“
„Ich weiß es nicht. Ich war in einem Alptraum.“
Er nahm mich in seinen Arm. Das Herz, was so gut wie nicht schlägt, war jetzt deutlich in seiner Brust zu hören.