Wunschbaum Hader

Wunschbaum 2

„Guter Vorschlag.“ Dumm nur für mich.
„Ich habe mal eine Frage an dich.“
„Ja?“
„Du suchst doch Arbeit?“
„Schon, warum?“
„Die Firma, als für … mit der ich arbeite, brauch Unterstützung in der Buchhaltung, auch das jemand, da Mal durch die Versicherungen durchsieht.“
„Und wie steht sie da, also nicht, dass ich wieder gleich gefeuert werde, wegen Insolvenz.“
„Wir können uns nicht beklagen über Aufträge. Gehälter gehen pünktlich raus und Bonus sind auch möglich.“
„Klingt nicht schlecht, darf ich darüber schlafen?“
„Klar.“
„Warum fragst du mich das eigentlich?“
„Mehren Gründen, der Wichtigste, du bist schlau und ich verstehe nicht, warum du zu Hause bist, da du arbeiten willst.“
„Weil ich nichts finde, sie …“ Ich wende mich ab.
„Sie?“
„Ich bin ihnen zu fett.“
„Also erstens empfinde ich das nicht so, gut gepolstert und ja es ist Geschmackssache, aber zweitens sagt das nichts über deine Kompetenz aus.“
„Sieht das mein zukünftiger Chef dann auch so?“
„Sicherlich.“
„Was macht dich da so sicher?“
Er seufzt und hält auf einem Parkplatz. „Lass uns das mit dem Haus klären und dann reden wir beim Essen darüber.“ Ich nicke, was soll ich auch sonst machen.

Schnell sind die Versicherungen geändert und wir bekommen sogar rückwirkend den Schaden bezahlt.
„Wahnsinn“, sagt er, als wir wieder einsteigen. „Wie du sie überfahren hast mit Paragrafen und Informationen. Den haben die Ohren geschlottert.“
„Zu viel der Lobeshymne.“ Wie der Mann es immer schafft, mich verlegen zu machen ist mir ein Rätsel.
„Danke, wirklich.“

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