Viktoria Hader

Viktoria 4

Mein Vater richtet sich auf. »Seid vorsichtig, der andere muss dich kennen. Versuch nicht unsere Art aufzudecken.«
Ich verdrehte meine Augen. »Ja, Papa.«
»Liam.«
»Danke Sir«, höre ich meinen Freund. Mein Vater schnaubt, bevor er in Vampirgeschwindigkeit unsere Wohnung verlässt.
»Lass es endlich sein, du weißt, wie er darüber denkt.«
Er nickt und setzt sich zu mir. »Pass auf dich auf.«
»Ich bin ja bei ihr«, sagt Jes.
»Als wenn dies etwas besser machen würde«, brummt er. Jes und ich können einfach nur grinsen. Es ist jetzt nicht so, dass er meine beste Freundin nicht mag, aber er weiß eben auch, dass sie mich schon in einigen Schwierigkeiten gebracht hat. Wie das eine Mal, als sie gemeint hat, sich mit Bikern anzulegen. Die ich schlagen musste, worauf Liam, den böse Engel gespielte und ihre Gedanken manipuliert hat. Oder als Jes gemeint hat, durch die Straßen zu brettern und eine Schlange von Polizeiautos hinter sich herzog, dass wir eine Brücke zum Einsturz bringen mussten, damit sie nicht eingebuchtet wurde. Es gab also schon einige Situationen, die mich oder uns beide in Schwierigkeiten gebracht haben.
»Na komm Jes, wir sollten uns fertig machen.«
»Oh ja und bei Beck vorbeischauen, ich habe Kohldampf.« War ja klar, dass sie gleich zu Torten greifen will. Für einen Menschen kann sie essen, was sie will, viele beneiden sie darum. Sie geht aus dem Zimmer und ins Bad.
Liam zieht mich in seine Arme. »Sei vorsichtig, als Engel, bist du nicht so unverletzbar, wie als Vampir.«
»Hat Papa recht, also mit dem Auftrag?«
»Ich weiß es nicht genau, meine Eltern haben nie darüber gesprochen und bevor ich einen bekommen habe, war ich schon verwandelt worden.« Auch, wenn er es nicht ausspricht, seine Stimme sagt mir, dass es wahr ist und er große Angst hat.

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