DarkAngel Hader

Dark Angel 3

#Wundersam

Ich gehe den Weg zu dem kleinen Pavillon und setze mich hin. Das Grün, was mich eine Zeit lang erfreut hat, sieht trostlos aus. Vögel, Schmetterlinge, alles verliert seine schöne Seite. Sehe ich es nur so, weil ich die Wahrheit weiß, oder bin ich gerade einfach nur deprimiert. Ich ziehe meine Beine an und sehe zum Waldrand, seine Grenze. Dort unten ist die wundervolle Welt, die ich verlassen musste. Ich weiß nicht, ob ich sie je wieder sehen werde oder ob ich nur noch in dieser Wundersamen schwebende Insel leben darf.
Leises Plätschern vernehme ich, was ich zuvor nie gehört habe. Ich folge diesem Geräusch, bis zu einem Zaum. »Hallo?«, rufe ich aus, als ein Kichern zu hören ist. Mein Herz schlägt schneller, ist dort jemand, mit dem ich reden kann?
»Ist da jemand?« Meine Hand will den Ast beiseiteschieben, aber sie gleitet hindurch.
Eine Illusion, wie alles nichts ist real, nichts von Bedeutung. Ich gehe in die Knie und fange an zu weinen. »Mama, warum konntet ihr mich nicht einfach sterben lassen?«, schreie ich hinaus. Umklammer meine Beine und lasse mich gehen. Was soll ich auch sonst hier noch tun? Ein Monster, was sich als Engel tarnt, eine Pracht, die nur Illusion ist und Menschen, die nur Erinnerungen ihrer selbst sind.

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