Maila Hader

Maila 6

Der Junge sieht zu seinen Kumpels, sie zucken mit den Schultern. »Wer sagt, dass ihr nicht uns braucht?«
»Niemand, wie auch niemand sagen kann, das ihr findet, was ihr sucht.« Ich strecke ihm die Hand hin. »Aber als Feinde wollt ihr uns auch nicht haben. Daher gibt es zwei Optionen für euch. Ihr kommt mit, lernt von ihm mehr wie Taschenspielertricks oder ihr bleibt hier, stiehlt und hofft, dass ihr überlebt.«
»Und dann?«
»Gerade weiß ich es ehrlich nicht. Ich kann nicht mal vorhersehen, was als Nächstes passieren wird. Aber ich kann euch versprechen, mein Möglichstes zu tun.«
»Einige werden euch nicht trauen und nicht mitgehen. Was ist mit ihnen, ich kann sie nicht ohne Schutz allein lassen.«
»Hoheit«, sagt Andrew, »Ich werde bleiben und für euch sie beschützen.«
Ich will nein schreien, aber da wir nicht viele sind, bleibt nur er oder Uras. Hilfesuchend sehe ich zu meiner Wache. Doch er schüttelt den Kopf. »Andrew, ich …«
»Sie kommen und werden mich holen.«
»Du weißt, dass es die beste Lösung ist. Loreley ist zu schwach und der Kutscher …«
»Ich weiß«, unterbreche ich ihn. Ich wische mir über mein Gesicht. »Okay, ungern, aber du bist eben doch schlauer, als viele denken.« Uras rollt seine Pupillen.
Jetzt hebt der andere seine Hand. »Kai und ich komme gerne mit, wenn die meinigen einen Schutz haben.«

Hier geht weiter mit Maila.

Wollt ihr wissen, wie alles kam, dann könnt ihr es hier lesen.

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