Maila Hader

Maila 8

Die Nacht ist hier kaum vom Tag zu unterscheiden und auch gefühlsmäßig bin ich eher in einem Tief. Ich habe so gehofft, dass die Magier uns helfen. Ich glaube weniger, dass die Drachenreiter viel allein erreichen können.
Trotz Feuer ist mir kalt und ich reibe meine Arme. Ich starre in die tanzenden orangegelben Flammen. Uras legt mir eine Decke um die Schultern. »Danke«, flüstere ich ihm zu.
»Loreley sollte hierbleiben«, meint er dann leise zu mir. Ich blicke zu der jungen Frau, die sich gerade um die Kleinsten kümmert.
»Ich glaube nicht, dass sie dies will.«
»Sie brauchen ihre Kenntnis hier, hast du dir sie mal angesehen?«
Mir ist klar, dass er die Kinder meint, die hier leben und nicht Loreley. »Wird sie das nicht überfordern?«
Er hebt mein Kinn, dass ich ihn ansehen muss. »Ich glaube, darum ist sie wirklich bei uns.« Er nickt zu Andrew. »Genauso wie er.«
»Ich weiß nicht, ob ich das kann.«
»Vertraust du meinem Gespür und mir nicht mehr?«
»Du redest Unsinn, es geht hier um mich.«
»Um dein Volk«, berichtigt er mich.
»Nein, bei den beiden geht es um mich. Sie sind mir wichtig geworden, was ist, wenn ihnen etwas passiert und ich ihnen nicht helfen kann.«

Hier geht weiter mit Maila.

Wollt ihr wissen, wie alles kam, dann könnt ihr es hier lesen.

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