Maila 10

Uras schweigt, konzentriert führt er die Pferde und so gesehen mich durch diesen dichten Wald. Immer wieder höre ich Äste knacksen und verschwommene Konturen der Schattenelfen.
Als wir eine Pause machen, lacht Uras mich aus, weil ich jammere. Mir tut mein Hintern weh und er lacht darüber, toll.
Das Mädchen hat einen Vogel gefangen und röstet ihn jetzt über einem Feuer. Mir ist irgendwie der Hunger vergangen. Uras spannt ein Stück Stoff auf.
»Was wird das?«, frage ich ihn und ja, ich klinge entsetzt, da ich schon ahne, was er mir gleich sagen wird.
»Dein Nachtlager«, kommt es auch schon aus seinem Mund.
Ich zeige ihm ein Fischchen. »Bist du bei allen Algen verlassen worden? Erst lässt du mich den ganzen Scheiß Tag auf diesem Pferd sitzen! Mein Hintern tut weh!«, fauche ich ihn an. »Und jetzt auch noch, auf dem Boden schlafen?!«
»Ja«, meint er trocken.
»Nein, nicht mit mir. Ich will ein Gasthaus!«
»Maila …«
Ich verschränke meine Arme. »Vergiss es!«
»Wir sparen uns Zeit, umso schneller sind wir da.«
»Mir egal.«
»Andrew«, sagt er zu mir, »Willst du ihn weiter schutzlos zurücklassen?«
Böse sehe ich ihn an. »Komm mir jetzt nicht so«, knurre ich ihn an.
Er erhebt sich und hält meine Schulter. »Zauber dir eine Wasserblase, aber ich bitte dich bei den Gezeiten, lass uns jetzt nicht noch Stunden nach einem Bett für dich suchen.«

Hier geht weiter mit Maila.

Wollt ihr wissen, wie alles kam, dann könnt ihr es hier lesen.

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