Maila Hader

Maila 12

Ich lehne mich bei ihm an. »Bei dir weiß ich, dass du zu mir zurückkommst und das du jeder Situation gewachsen bist.«
»Nein, das bin ich nicht.«
Verwundert blicke ich zu ihm. »Warum sagst du das?«
»Dich zu verlieren, ist der schlimmste Gedanke, den …« Statt weiterzureden, schüttelt er seinen Kopf.
»Was redest du da? Ich weiß, dass du mich mit allem beschützen wirst, was dir zur Verfügung steht.«
Er steht auf. »Darum hast du dich ohne mich aus dem Palast geschlichen, hast dich dabei fast umgebracht, wolltest mich wieder zurücklassen und jetzt sollte ich auf Kinder aufpassen, statt dich zu beschützen. Wie ich das denken kann? Maila, du rennst gerade auf jede Gefahr und willst mich loswerden. Für mich fühlt sich es gerade an, als wenn du deinen Tod suchst.«
»Uras, Ich versuche unser Volk wieder neu aufzubauen, neu …«
»Nein«, unterbricht er mich, »Du läufst weg.« Seine Augen bekommen einen traurigen Glanz. »Du warst schon immer für mich mehr als meine Königin. Wir waren beste Freunde, du hast mir alles anvertraut und jetzt …« Er schweigt.
»Und jetzt was?«
»Ist dir das Leben eines Kindes wichtiger als ich.«
Ich schüttel meinen Kopf, Tränen rennen mir über die Wange. »Das stimmt nicht.«
»Und warum dann das Ganze wirklich?«
Ich reibe meine Arme. »Weil ich nicht will, dass dir das gleiche Schicksal ereilt, wie meinen Brüdern. Ich habe doch nur noch dich.«

Hier geht weiter mit Maila.

Wollt ihr wissen, wie alles kam, dann könnt ihr es hier lesen.

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