Maila Hader

Maila 14

Ich bin angespannt, da ich absolut nicht weiß, was auf mich zukommt. Wieso kommen sie her? Mein Blick geht zu Uras, für jeden wirkt er entspannt, schläfrig und gelangweilt. Doch ich kenne ihn, es ist die Ruhe vor dem Sturm. Niemand sollte sich ihm jetzt lieber nähern. Seine Ohren zucken leicht, bei jedem kleinsten Geräusch. Gedanklich wiegt er ab, Gefahr oder Freund.
Ich kann mir auch denken, dass ihn gerade sehr auf die Flosse geht, dass unsere neuen Verbündeten, nicht gerade standhaft sind, ständig wuseln sie von Baum zu Baum oder klettern die Äste höher.
Die Wärme des Feuers lässt schon nach und ich kann kaum noch die Augen aufhalten. »Du solltest schlafen«, meint Uras zu mir, als ich gähne und mich strecke.
»Ich wollte hier her, als sollte ich auch Wachbleiben.«
»Ein müder Geist, trägt aber nicht die Kraft in sich.«
»Du und deine Seelöcherweißheiten.« Ich drehe mich zu ihm und streiche ihm das Haar hinter sein Ohr. »Und was ist mit deiner Kraft?«
»Ich komm klar, das weißt du doch.«
»Kannst du dich eigentlich noch an unser Schloss erinnern?«
Er schüttelt seinen Kopf. »Wir waren zu klein.«
»Ich kann mich noch an die Smaragthöhle erinnern«, sage ich leise. »Das Grün in den verschiedenen Tönen, einfach schön.«
»Das glaube ich dir.«
»Uras … Weiter komme ich nicht, er hält mir den Mund zu. Seine Augen huschen durch das Dickicht.

Hier geht weiter mit Maila.

Wollt ihr wissen, wie alles kam, dann könnt ihr es hier lesen.

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