QuinssReise Hader

Quinns Reise 18

Plötzlich springt er auf. Kurz denke ich, der Krebs hat ihn erwischt. »Lass uns zu dem Fußballfeld gehen.«
Kian zieht die Stirn kraus. »Warum?«
»Weil mir es peinlich ist und ich kein Bock habe, dass es jeder weiß.«
»Quinn ist nicht jeder.«
Sein Kiefer spannt sich an. »Hör auf mit dem Affentanz und komm jetzt mit.«
»Welchen Affentanz?«, fragt Jendrik, der zu uns kommt.
»Ach Levi dreht gerade am Rad«, fange ich an zu reden, »weil Kian mir gesagt hat, das er gerne sich von Krebs befummeln lässt.« Jendrik kann sein amüsiertes Gesicht nicht verbergen. Sein Bruder aber auch nicht das Schnauben wie ein Still, als wenn er mich gleich umbringen will.
Kian erhebt sich gemächlich. »Du warst zehn, ja das habe ich nicht erwähnt, wenn dann sei sauer auf mich.«
Ich stelle mich zu den beiden. »Es tut mir leid.«
Er mustert mich und atmet dann tief durch. »Okay, lasst uns zu den anderen.«
Ich nicke, die anderen beiden starren ihn an. »Was?«, frage ich sie, Levi stampft schon davon.
»Nichts, gehen wir Party machen«, sagt Kian, greift nach meinem Handgelenk und zieht mich hinterher. Jendik folgt uns. Mittendurch einem Labyrinth aus Menschen. Ihre Mütter sehe ich, wie sie in einem Stuhl sitzen und Trauben essen. Aber nicht lange, das Klirren von Metall lässt mich auf die andere Seite sehen. »Wow«, kommt schneller aus meinem Mund, als dass ich es aufhalten kann.
»Tu halt so, als wenn du ihn noch nie so gesehen hast«, gibt Kian amüsiert von sich.
»Habe ich auch nicht, aber es galt der Bewegung mit den Schwertern.« Für mich sieht es aus wie ein graziler Tanz.

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