Maila Hader

Maila 15

Ein heller Strahl rast auf uns zu. Ich spüre, dass es magisch ist, aber auch, dass es kein Angriff ist. Mitten über dem Feuer bleibt es stehen. Wie eine kleine Sonne kugelt ein Ball über die Spitze der höchsten Flamme.
»Geht«, schallt eine raue Stimme von der Kugel.
»Ihr seid zu uns gekommen«, antworte ich und stehe auf. »Wir sind nicht mal mehr in der Nähe eures Gebietes, als warum sollte ich weichen?«
»Ihr bringt Gefahr, zieht die Schatten an, wie der Regen die Würmer.«
»Und doch sind sie gut und lockern den Boden, Algen wachsen da besonders gut.«
Uras hustet und versucht sich das Lachen zu verkneifen. Er räuspert sich. »Kommt raus und tragt uns vor wie ein Mann, was ihr wollt.«
Jetzt muss ich mir auf die Lippen beißen. Die Stimme mag rau klingen, aber ich weiß selber, wie es sich anhört, wenn sie magisch verändert wird. Oft genug haben Uras und ich so die Diener in ein Chaos geführt. »Wir werden dir nichts tun.«
»GEHT!«, brüllt es jetzt, was eher wie ein Wimmern klingt. Ein Plopp, wie wenn die eine Luftblase zerspringt, kommt von der Stelle, wo der Sonnenball gewesen ist. Hinter einem Baum wird ein junger Mann hervor geschubst. Ich habe mir ihn deutlich jünger vorgestellt.
»Damit habe ich jetzt nicht gerechnet«, flüstert mir Uras zu. Hier scheinen viele jung auf sich gestellt zu sein.
Kai hält ein Dolch in seinen Rücken, den ich erkenne, als der junge Magier stolpert.

Hier geht weiter mit Maila.

Wollt ihr wissen, wie alles kam, dann könnt ihr es hier lesen.

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