Maila Hader

Maila 16

Meine Leibwache verschränkt die Arme vor seiner Brust und schüttelt den Kopf.
»Geh«, brummt der Schattenelf und schubst den jungen Magier, bis er vor mir steht.
So unerfahren, kommt mir in den Kopf. »Nun«, beginne ich. »Wo genau ist dein Anliegen?«
»Ihr sollt verschwinden«, schnieft er und wischt sich an seinem Ärmel die Rotze ab.
Uras macht einen Schritt auf ihn zu. »Du hast uns angegriffen, wir machen nur Rast.«
»Ihr habt die Dunkelheit mitgebracht«, wimmert er.
Bevor Uras noch die Geduld verliert, lege ich meine Hand auf seine Schulter, um ihn zu beruhigen. »Und die Elfen werden mit uns weiterziehen.«
»Nicht die Elfen«, schreit er mich an.
Kai tritt ihn in den Rücken und der junge Magier landet mit dem Gesicht auf dem Boden. »Rede nicht so mit der Königin.«
Meine Leibwache und ich sind überrascht von der Reaktion, weiß Kai mehr, als er uns gesagt hat. Uras zumindest ist jetzt auf Vorsicht gegangen und schiebt mich weiter zurück.
»Bleib und ess etwas, wir werden in den Morgenstunden weiter ziehen«, sage ich.
Meine Wache wendet sich an mich und sieht mich an, als wenn er mich fragen wolle, ob ich jetzt von allen Gezeiten verlassen worden bin. Aber er scheint mehr zu wissen, als wir und diese Informationen muss ich herausbekommen.

Hier geht weiter mit Maila.

Wollt ihr wissen, wie alles kam, dann könnt ihr es hier lesen.

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