QuinssReise Hader

Quinns Reise 21

Ich folge dem Pfeil an der Wand. Dieses Theater geht mir auf den Zeiger, ich will nichts von Levi, auch wenn ich ihn immer mehr verstehen kann. Das, was der Familie passiert ist und wie viele nicht ihn sehen, würde mir auch nicht gefallen. Zukunft hin oder her, ich würde mir wegen Geld keine Ketten anlegen lassen. Eher würde ich ihn vergiften.
Gerade als ich den Torbogen erreiche, hat mich Jendrik wieder erreicht. »Ich sehe es aber anders«, sagt er.
»Dann siehst du es falsch, verdammt noch mal!«
Leises Plätschern wird immer lauter je weiter wir laufen. »Quinn, ich mag dich eben und er … er ist einfach nicht der richtige für dich.«
»Jetzt schlägt es aber dreizehn! Erstens, wie gesagt, will ich nichts von ihm! Zweitens und wenn ist es mein Leben. Drittens, woher willst du das wissen? Er ist ein Arsch, aber ich habe gesehen, dass er auch anders kann. Davon abgesehen ist es sowieso egal, da Nummer eins ist, dass ich kein Interesse habe.«
»Dafür hast du ihn aber gerade sehr angestarrt.«
»Weil ich so was noch nie gesehen habe. Und ich habe den Schwertkampf beobachtet und definitiv nicht Levi!«
Jendrik seufzt. »Okay sei einfach vorsichtig.«
Nach der nächsten Abbiegung kommen wir an einem kleinen Fluss mit Wasserfall, über den ein Regenbogen bunt schimmert.

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