Viktoria Hader

Viktoria 17

»Sie tun euch nichts.« Ich will Nikolas sein Grinsen aus seinem Gesicht reißen, was bildet sich der Kerl ein.
»Warum sind wir hier?«, faucht Jes und so viel Mut habe ich Angesicht der Hunde ihr gar nicht zugetraut. Es ist jetzt nicht so, dass ich Angst vor ihnen habe, aber sie sind nun mal in der Linie der Werwölfe und die haben ja bekanntlich fast unsere Linie ausgelöscht.
»Um zu reden, ohne, dass irgendjemand lauschen kann!«
»Als wenn die dünnen Wände Vampire oder anderes übersinnliches aufhalten könnten zuzuhören«, brummte ich.
»Darum gehen wir auch ein paar Etagen tiefer.«
Ich will widersprechen, aber Jas sagt sofort »Okay« und zieht mich mit. Der Geruch von Urin, mischt sich mit feuchter Erde, als Nikolas eine Tür öffnet. Ein Windzug lässt mich meine Arme reiben. Seit wann spüre ich Kälte?
Es geht Stufen in Finsternis über.
»Sag mir nicht, dass du Angst vor der Dunkelheit hast?«, höhnt er. Seine blauen Augen glänzen stechend heraus.
»Wen sprichst du jetzt an, den Vampirhybrid, der keiner mehr ist, oder den Engel in mir?«
»Wir müssen uns vertrauen!«
Jes hebt den Finger. »Gute Idee, da fangen wir mal mit dieser Legende an, die der Professor angesprochen hat.«
»Wow, weiß er doch mal was?«
»Los, rede schon.«
Als er seine Augen schließt, ist er fast verschwunden.

Viktoria treibt hier weiter ihr Unwesen.

Start ihrer Geschichte kannst du hier lesen.

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