Thes Geschichte Hader

Thes 8

„Wie lange muss ich hierbleiben?“
„Wir behalten die Patienten circa eine Woche da, je nachdem.“
„Und wenn ich nach Hause will?“
„Entscheidet der Arzt, aber ich glaube nicht, dass er eine fische Operation, frühzeitig entlassen wird.“ Er setzt mich auf das Bett ab. Er hängt die Schläuche wieder ein und legt sanft meine Beine unter die Decke. „Entspann dich, so schlimm ist es hier nicht.“
„Ich hasse Krankenhäuser.“
„Na gut, ich dachte, es liegt an mir“, scherzt er und lockert die Bremse.
Warum denkt er das? „Wo sind meine Sachen?“
„Weiß ich nicht.“
„So kann ich nicht heim.“
„Na gut, dass du noch nicht heimgehst.“ Mein Blick geht zu ihm, er sieht müde aus und eine Rasur würde ihm mal wieder guttun. Und das kräftig muss ich definitiv revidieren, das sind Muskeln. Auch sind seine Haare eher hellbraun und seine Augen funkeln in einem Blau, was ich gut aussehend finde. Aber irgendwie kommt er mir bekannt vor. „Ist was?“
„Nein.“
„Also hast du schmerzen, hunger oder Durst?“, fragt er, als wir im Aufzug sind.
„Müde etwas.“
„Schlaf noch etwas. Deine Zimmernachbarin, ist eine alte Frau, also wirst du da auch nicht die Probleme haben.“
Er öffnet eine Tür und schiebt mich in ein dunkles Zimmer. „Soll ich dir alles erklären?“
„Schlafen kann ich alleine.“
„Okay, hier ist die Klingel, wenn etwas ist.“
„Wie spät haben wir es eigentlich?“
„Neun Uhr, ich darf gleich nach Hause gehen.“
„Okay.“ Keine Ahnung, warum er mir das gesagt hat.
„Dann schlaf gut.“ Ich nicke und versuche mich zur Seite zu legen. „Rücken, du hast da noch Schläuche.“
„Ich kann nicht auf den Rücken schlafen“, seufze ich.
„Ich schau, ob ich dir was geben kann, das du etwas wenigstens zur Ruhe kommst.“
„Danke.“ Er geht, der Raum ist finster und ich schließe meine Augen. Ob er noch mal wieder kommt, weiß ich nicht, ich schlief ein.

Was weiter bei Thes passiert lest ihr hier.

Wie alles begann, könnt ihr hier lesen.

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