Viktoria Hader

Viktoria 18

»Lass uns gehen«, sage ich zu Jes. »Er redet wie jeder nur Bullshit und …«
»Verstehst du nicht, dass für mich das auch nicht so prickelnd ist?«
»Ach und was?«, fahre ich ihn an.
»Ich weiß, seit ich dich das erste Mal gesehen habe, was du bist und auch, das du nur ihr Blut zu dir nimmst.« Er tritt eine Stufe höher. »Wenn ich dich vernichten wollen würde, hätte ich es schon längst getan. Selbst dein kleiner Schutzengel kann an der Sache nichts ändern.«
»Schutzengel?«, fragt Jes und ich bin ehrlich froh, dass sie es getan hat.
Weiter fixiert er mich. »Oder denkst du wirklich immer noch nach allem, dass es ein Zufall war, dass du ihn kennengelernt hast?« Ich recke mein Kinn. Er sieht zu Jes. »Ihren kleinen Speichellecker, diesen Möchtegern Lehrer meine ich.«
»Nenn Liam nichts so«, knurre ich.
»Ich kann ihn nennen …« Das Licht geht hinter ihm an.
»Wolltest du es nicht friedlich lösen?«, fragt eine Männerstimme.
»Sie ist so stur!«, brummt nun Nikolas und dreht sich um.
»Und du nicht?«, fragt die Stimme und kommt in meiner Sicht. Dieser junge Mann scheint älter zu sein als wir, aber auch nicht viel. Seine braunen Haare hat er kurz und seine blauen Augen strahlen wie die von Liam.
»Du bist ein Engel«, keuche ich.
»Stur aber nicht so dumm, wie du dachtest«, sagt er und reicht mir die Hand. »Angelo und nein nicht mehr.«

Viktoria treibt hier weiter ihr Unwesen.

Start ihrer Geschichte kannst du hier lesen.

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