Maila Hader

Maila 19

Ich habe das Gefühl, dass mir jemand den Boden unter den Füßen zieht und ich sehr tief falle. »Ich verstehe es nicht«, keuche ich und sehe Kasimir flehend an, das er mir dies doch richtig erklären soll.
So wie seine Sprachkugel flackert fast wie aus dem nichts eine neue Sphäre auf. Diese war aber nicht strahlend wie eine Sonne, sondern milchig wie ein Spiegel. »Vor ein paar Jahren tauchte es hier auf«, begann Kasimir und in der Kugel erschien ein Bild einer schwarzen Wolke. »Es umschlingt einen und entzieht seine Macht. Die Alten, die unser Land regierten, erlagen nun ihrem Alter und deren Gebrechen davon. Es nahm sich jeden vor, bis nur noch wir Kinder da waren, die zu jung waren um Magie zu beherrschen.«
»Darum konnten ihr den Schattenelfen nicht helfen«, sage ich leise.
»Ja, wir leben nur noch, weil wir zu wenig Macht in uns haben, dass es die Dunkelheit interessiert.«
Ich reibe meine Lider. »Uras?« Mir ist klar, dass meine Wache nicht weit weg ist.
»Du kennst meine Meinung«, höre ich ihn hinter mir.
»Gut, ein weiteres Problem, was wir lösen müssen.«
Uras stöhnt auf. Ich weiß, dass er es anders gemeint hat. Aber mir ist klar, wenn ich mich dem hier nicht entgegenstelle, wird es mich verfolgen und dann bring ich meinem Volk dieses übel und lieber sterbe ich als sie.

Hier geht weiter mit Maila.

Wollt ihr wissen, wie alles kam, dann könnt ihr es hier lesen.

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