QuinssReise Hader

Quinns Reise 24

»Für dich habe ich das hier«, sagt Jendrik und reicht mir ein Abziehbild mit einem Totenkopf mit Ballons drum herum.
»Nein, gewiss nicht!«
»Und das?«, fragt Kian, seines ist eine Karte mit einer Giftphiole und einem USB-Stick. Keine Ahnung was das zu bedeuten hat.
»Nein, so was kommt nicht auf meiner Haut!«
»Kindergarten«, sagt Levi, der den Stuhl neben mir ergreift, eine Torte mit Schokoladen Glasur auf den Tisch stellt und sich dann setzt. »Wie alt seid ihr beide?«
Grinsend halten die Brüder zwei Finder in die Luft.
Ich schüttele nur den Kopf.

Kurz darauf verlassen wir schon den Park und fahren in einem Taxi zurück zum Schiff. »Wie kannst du mit so etwas befreundet sein?«, knurrt Levi. Empört stemme ich die Arme in die Hüfte, wollte er nicht mit mir Frieden haben, solang wir auf dem Schiff sind. Aber als ich zu ihm sehe, steht er neben mir und hat mich gemeint, als ich ihn darauf fragend ansehe, nickt er nach rechts. Wo Karoline wild mit einem Typen knutscht.
»Gute Frage«, seufze ich. »In der Hinsicht waren wir schon immer sehr unterschiedlich.«
»Ein Sprichwort sagt, gleich und gleich gesellt sich gern.«
»Aber auch, Gegensätze ziehen sich an.«
Er seufzt, hebt aber seine Mundwinkel.
»Du kannst nicht immer alle über einen Kamm ziehen Levi.«
»Aber die meisten«, sagt er und zwinkert mir zu.
Eigentlich will ich widersprechen, aber leider hat er recht, so wie ich es mitbekommen habe sind wirklich die meisten Frauen auf diesem Schiff, nicht von seiner Sippe abgeneigt, weil sie Geld haben und gut aussehen. »Nur gut, dass du lernst über die Schublade hinauszusehen.«
»Wir sehen uns später«, meint er auf einmal und wird schneller.
»Bis später«, sagen die Evens und Browns im Chor und das heißt für mich kein ruhiges Abendessen.

Der nächste Teil von Quinn gibt es hier

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