Maila Hader

Maila 22

Ich lehne mich bei Uras an. Die Frage ist jetzt nicht, dass er zu mir steht oder nicht, sondern eher, ob ich das wirklich will. Ich kann mir es nicht vorstellen, länger von ihm getrennt zu sein. Ein paar Monate, wenn ich weiß, dass ich ihn wieder sehe, ist in Ordnung, aber die Vorstellung, dass meinem Krieger etwas passieren könnte. Zerreißt es mir gefühlt die Fasern meines Herzens. »Ich …«
»Du kannst sagen, was du willst, und du müsstest es besser wissen, ich bleibe bei dir.«
Ich bewege meinen Kopf hin und her. »Das kann ich von keinem von euch verlangen, weder von dir noch von Andrew.«
»Als wenn du den Guppy losbekommst«, scherzt er. »Ich wette sogar, dass sie mit der Gruppe uns nachgezogen sind und hier in der Umgebung Campen.«
»Ich will nicht, dass dir etwas passiert«, flüstere ich.
Uras hebt mein Kinn an. »Schau mich an.«
»Nein, ich kann das nicht, darum wollte ich auch nicht, dass du hier her mit kommst.«
»Maila, versteh es endlich. Ohne dich hat mein Leben keinen Sinn mehr. Ich bin deine Leibwache und dein bester Freund. Schon als kleine Nixen verband uns mehr.«
»Ich will nicht, dich sterben sehen«, wimmer ich. Meine Augen fangen an zu brennen.

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