QuinssReise Hader

Quinns Reise 27

Als die Tür jetzt aufgeht, kommt Levi herein und sein Gesicht sagt nichts Gutes. Er stellt meinen Koffer gleich daneben ab. Er reicht mir meine Schlüsselkarte. »Das nächste Mal, bring ich diese Tussi um.«
Ich will lieber gar nicht wissen, was da vorgefallen ist. »Wo übernachtet sie jetzt?«
»Der Kapitän hat ihr ein neues Zimmer gegeben, bis die Untersuchungen abgeschlossen sind.«
»Ist wirklich nur der Stern weg?«, fragt Adam und setzt sich zu uns.
»Ja, so wie es aussieht. Ich mein den Modeschmuck war klar, dass sie den da lassen, aber Handy, Laptop ist schon komisch.«
»Modeschmuck«, knurre ich.
Er belächelt mich, als wenn er sagen wollen würde, mehr kannst du dir sowieso nicht leisten. Nur dass eine Kette, schon seit Generation in unserem Besitz ist und das wir sie bekommen haben von Marie-Antoinette, sagte mir zumindest meine Oma.
Er klopft auf den Tisch. »Hier bist du zumindest jetzt sicher.«
»Bist du abergläubisch?«
»Nein.«
»Und wie er es ist«, feixt Kian. »Stell eine Leiter auf und er flüchtet. Schon eine schwarze Katze zu sehen, ist für ihn ein schlechtes Zeichen.«
Levi taxiert ihn mit einem sauren Blick, was ihm vollkommen egal schien, immer mehr kommt zum Vorschein.
Nach dem Essen gehen Monika und Theresa. Wir Jüngeren machen es uns um den Grill gemütlich und fangen an, Geistergeschichten zu erzählen. Selbst als das Glimmen der Kohlen erlischt, sitzen wir da. Die Sonne starten den Tag, als nur noch Jendrik und ich da sind.

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