QuinssReise Hader

Quinns Reise 28

»Glaubst du an Geister?«, fragt Jendrik mich, als wir in sein Zimmer gehen.
»Ich weiß es nicht. Manches ist schon komisch.«
Er reicht mir eine Decke und breitet seine auf dem Sofa aus. »Stimmt, wie das mit dir und Levi.«
»Fängst du damit schon wieder an?«
Er nimmt eine Vase, gleitet mit seiner Hand darüber und ruft: »Kristallkugel, sag uns, werden sie ein paar?«
»Spinner«, gebe ich von mir und werfe ihm das Kissen hin.
»Hey«, sagt er lachend und stellt sie wieder auf den Tisch.
Ich lasse mich auf das Sofa fallen. »Lass es sein bitte.«
»Okay, ich lasse dein Luftschloss ungern platzen, doch er steht definitiv auf dich.« Er setzt sich neben mich. »Denn du bist hier.«
»Klar und hat mich vorhin wie ein Schmarotzer angesehen. Meine Ketten sind Modeschmuck und so.«
»Er ist ein Idiot.« Er lehnt seinen Kopf an meinen.
»Glaub mir, er ist nur freundlich deinetwegen.«
»Wenn du meinst«, gähnt er.

So sind Jendrik und ich eingeschlafen. Aber im Bett wache ich auf. Ich strecke mich und stehe auf. Jendrik schläft noch auf dem Sofa. Ich eile zu meinem Koffer und suche mir etwas Frisches zum Anziehen heraus.
»Tach«, höre ich Jendrik verschlafen hinter mir.
»Hey, entschuldige, wollte dich nicht wecken.«
»Passt schon.«
»Ich dusche schnell.«
»Werfe die Basballcappys einfach vor die Tür.«
Ich nicke, was immer das zu heißen hat. Aber als ich das Bad betrete, sehe ich es. Auf der einen Seite sind gefühlt hundert von diesen Mützen gestapelt.
Als ich die Tür aufmache, um seinen Befehl zu folgen, nimmt er sie mir aus der Hand. Im Mund hat er einen Lutscher und grinst einfach nur, als ich mit dem Kopf schüttele.

Der nächste Teil von Quinn gibt es hier

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