QuinssReise Hader

Quinns Reise 29

Als ich rauskomme, nach dem Duschen liegt mein Koffer auf dem Bett und ist leer. »Wo sind meine Sachen?«, frage ich, als ich das kleine Wohnzimmer gehe.
»Schrank, deine Shirts mit der Sternschnuppe, dem Blitz, den Fußspuren und der Rock mit dem Zauberstab ist in der Wäsche.«
»Das sind Karolines Sachen und WAS ZUM GEIER FÄLLT DIR EIN MEINE SACHEN ANZUFASSEN!«
»Mam, nicht ich.« Jendrik steht auf. »Aber gut zu wissen, dass du mich anschreist und Levi es gestern durfte.«
»Das war etwas anderes«, sage ich kleinlaut.
»Nicht wirklich«, seufzt er.
»Doch, er hat es nur reingeworfen und du, beziehungsweise deine Mutter mussten es aussortieren und falten.«
»Unangenehm, dass ich deine Unterwäsche sehe?«
»Nein, hast du ja schon.«
»Was dann?«
»Ich bin alt genug, dass ich das selber machen kann, und ich mag es nicht. Reicht es nicht, dass ein Fremder es schon durchwühlt hat?«
Er nickt. »Okay, lass uns etwas essen, sie warten drüben auf uns.«
Es fühlt sich gerade an, als wenn unsere Freundschaft zerbricht. »Es tut mir leid Jendrik.«
»Ich weiß.«
Ich greife nach seiner Hand und halte ihn fest. »Wirklich.«
»Egal, was dir gerade in deinem Köpfchen zusammengereimst, es stimmt nicht.« Er nimmt mich in den Arm. »Wir beide sind wie ein Uhrenwerk perfekt abgestimmt.«
»Du bist also wirklich nicht sauer.«
»Etwas enttäuscht, gebe ich zu.«
»Ich wollte nicht Levi über dich stellen.«
»Weißt du, seit Magos ist er wie ein Diktator, sämtlich Kontakte vermiest er uns. Ich will nicht, dass er es auch bei unserer Freundschaft schafft.«
»Wird er nie.« Zu hoffen, dass ich den Mund nicht zu voll genommen habe

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