Thes Geschichte Hader

Thes 16

»Guten Morgen«, höre ich Thomas.
»Nein.«
»Was nein?«, will er wissen.
»Der Morgen ist nicht gut.«
»Theresa, du bist ein Muffel, weißt du das?«
Ich zucke mit den Schultern. »Was soll den gut sein?«
»Na ich bin wieder hier«, sagt er schmunzelnd und schubst mich. »Na komm, lächle.«
»Kein Grund dafür.«
»Wie geht es dir sonst?«, fragt er dann resigniert.
»Wenn ich gut sage, kann ich dann nach Hause?«
»Nein, lass mich mal die Wunden sehen.«
»Nein!«
»Und warum nicht?«
»Ich bin seit zwei Tagen nicht geduscht, liege hier und schwitze!«
»Und?«
»Würde und so?«
Mit einem kräftigen Ruck hat er meine Decke in der Hand. »Es ist mein Job Theresa, also lass mich nach sehen, oder willst du noch länger hierbleiben?« Ich schüttel scharlachrot meinen Kopf. »Also.« Seine Fingerspitzen berühren meine Haut und ziehen sanft das erste Pflaster ab. »Sieht gut aus.« Dann das Zweite und dann das Dritte. »Okay, ich lege ein Neues darauf.« Er hebt seinen Kopf, weil ich nichts sage. »Ich rieche definitiv schlimmer nach zwei Tagen ohne Duschen und schwitzend.« Ich schnaube und noch mehr brennt mein Gesicht. Nach getaner Arbeit deckt er mich wieder zu. »Also ruhig bleiben.«
»Bleibt mir nichts anderes übrig.«
»Wenn dir das so peinlich ist, dann nimm doch meinen Vorschlag an.«
»Das wäre noch peinlicher!«
»Angst, dass ich deine Pornosammlung sehe?«
»Haha.«
»Also?«
»Meine Mutter kommt bestimmt heute noch.«
»Okay.« Er zieht den Stuhl wieder her. Ich runzel die Stirn. »Aber was ist, wenn nicht? Ich muss morgen wieder kontrollieren. Oder übermorgen, da hab ich frei, willst du …«

Was weiter bei Thes passiert lest ihr hier.

Wie alles begann, könnt ihr hier lesen.

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