Viktoria Hader

Viktoria 27

Die Welt soll von mir abhängen, irgendwie kann ich es immer noch nicht glauben. Ich wende mich Liam zu. »Ohne dich schaffe ich es nicht.«
»Ich gehe nicht weg, das habe ich dir geschworen.«
»Scheiße«, faucht Jes. Ich sehe zu ihr. »Warum tut das so weh?«
»Dunkelengel«, antwortet Liam, »du bist, es von uns gewöhnt, daher reagierst du empfindlicher auf ihr Gift.«
»GIFT!«
»Nicht so, wie du es kennst«, meint Angelo und streift sich das Blut mit dem Ärmel ab. »Es betäubt die Sinne, dass ihr nicht wegrennt.«
»Aber was hat das mit dem Engel zu tun?«
Liam zeigt seine Zähne. »Sie sind anders, als die eines Dunkelengels.«
»Und das kannst du mir nicht früher sagen?«
»Gib her«, befiehlt Nicolas, greift nach ihrem Arm und leckt über die Wunde. Jes verzieht angeekelt das Gesicht. So heiß wie er von sich denkt, ist er dann doch nicht. Sie schüttelt sich und drückt ihn weg.
»Zurück zum Thema«, beginnt Liam. »Was habt ihr vor?«
Jes verdrehte die Augen und stellte sich hinter mich.
»Was hast du gesehen, in deinen Träumen?«, fragt mich Angelo.
»In einem stand ich im Moor und wurde gejagt und in dem anderen, na ja im Grunde nichts, bis ich ihn gesehen habe.«
Nicolas zieht an meinen Arm.
»Was soll das?«, knurrte ich.
»Wir müssen deine Reflexe trainieren und die Engelsmagie.«
Liam drückt sein Handgelenk. »Finger von ihr!«
»Bevor das ausartet«, sagt Angelo und stellt sich dazwischen. »Sie müssen beide trainieren, da stimmst du mir doch zu, Liam?«

Viktoria treibt hier weiter ihr Unwesen.

Start ihrer Geschichte kannst du hier lesen.

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