Thes Geschichte Hader

Thes 18

Alpträume hatte ich damals und jetzt verfolgen sie mich wieder. Der Hass auf Mark kommt nicht von irgendwo her. Es war der erste Tag. Der Lehrer stellte mich ihnen vor und er machte in diesem Moment schon nur seine Witze. Das kannte ich ja schon. Dann kam aber Sport, der Lehrer bestand darauf, dass ich mitmache, ihm war es egal, dass ich keine Sportsachen dabei hatte. Mark und Thomas hänselten mich weiter, die ganze Stunde über. Auch nach der Stunde ging es weiter. Sie kamen in die Dusche, die Mädchen, waren schon weg und sie schubsten mich rein und stellten das Wasser an, angezogen und plitschplatsch nass, musste ich so nach Hause gehen. Jeden Tag überlegten sie sich neue Schikanen, Haare abschneiden, mit Tinte vollspritzen oder mir meine Sachen wegnehmen. Immer mehr trieben die beiden meine Wut und den Hass in die Höhe, aber nicht nur auf sie, auch auf mich, bis ich den Selbstmord für mich gewählt habe. Als es nicht klappte, höhnten sie, dass ich selbst dafür zu dumm sei. Mein Vater sah damals nur einen Weg, mich aus dieser Schule zu nehmen. Aber das hatte damals einen tiefen Schnitt hinterlassen und ich bin mir nicht sicher, ob er je verheilt ist.
Ich will hier einfach nur noch raus. Ich klingelte nach der Schwester. Aber er kam. »Beruhigt?«, fragt er leise.
»Ich will den Arzt sprechen.«
»Warum?«
»Weil ich nach Hause will.«
»Er wird dich nicht gehen lassen.«
»Entweder holst du den Arzt oder ich gehe ohne dessen Zustimmung.« Als Beweis ziehe ich an dem Schlauch. Auch wenn es schmerzt, behalte ich ihn im Auge. Der Schmerz wird zu stark und ich liege, weinend und keuchend in meinem Bett. Schnell ist er bei mir, legt mich auf den Rücken und wischt das Blut weg.

Was weiter bei Thes passiert lest ihr hier.

Wie alles begann, könnt ihr hier lesen.

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