Stella 5

Gänsehaut

Geister säumen unseren Weg, als wenn sie uns den Weg weisen wollen. Manche stehen mit dem Rücken zu uns. »Das macht mir eine Gänsehaut«, flüstert mir Kian zu und hält meine Hand fest.
Ich bin nicht unerschrocken, nur sehr neugierig, aber das hier bescherte selbst das bei mir die Härchen sich aufstellen. »Kian ist das der richtige Weg?«
»Es gibt nur den einen!«
»Wir sind gefühlt seit einer Stunde am Laufen, das ist vorhin nicht so gewesen!«
»Ich bin so was von im Arsch«, meint er und ich weiß, das sein und mein Vater ihn einen riesigen Anschiss geben werden. Viel zu oft sind wir schon zu spät nach Hause gekommen und wurden erwischt. Kian soll auf mich aufpassen, dass ich keine Dummheiten mache. Aber er weiß, dass ich stur bin wie ein Esel. Wenn ich etwas will, finde ich einen Weg.
»Wird schon werden, wir finden das Portal, das tun wir immer.«
»Ja.«
»Und vielleicht, geht die Zeit in dieser Welt anders und wir sind bei uns gerade erst durch.«
Er stimmt seufzend zu. Diese Möglichkeit besteht immer, es ist selten, aber dennoch des Öfteren vorgekommen, genauso wie schneller, dass wir gerade rein sind, noch etwas holen wollten und die Sonne schon aufging.
»Warum müssen diese Dinger hier auch so gleich aussehen?«, grummelt er in seinen nicht vorhandenen Bart und blickte zu den Baumähnlichen Gestrüpp, die hinter den Geistern stehen.
Der Weg wird immer schmaler, Kian kann nur noch hinter mir gehen. Sogar seitlich wie Krebse müssen wir laufen, dass wir nicht an die Geister stoßen, definitiv ein ganz anderer Weg, als wir hergekommen sind.

Nächster Teil von Stella: Hier

Hier startete ihr Abenteuer.

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