Viktoria Hader

Viktoria 29

Mein Vater und meine Mutter sitzen mir und Liam gegenüber und schütteln nur den Kopf, als ich ihnen von dem Professor, den Gespräch und alles andere erzählt habe, was in den letzten Tagen vorgefallen ist und ich für nicht wichtig gehalten habe, es zu vorzuerzählen.
»Es gut, dass ich mitgehe«, sagt mein Vater, nachdem ich aufgehört habe zu reden.
»Ich werde auch dabei sein«, meint meine Mutter.
Ich blicke zu Liam, ich weiß, dass ihm das gerade mehr oder weniger nervt. Er fühlt sich herabgesetzt. Was Blödsinn ist, da ich ihn voll und ganz vertraue. Zumal ich auch weiß, dass ich ohne ihn aufgeschmissen bin.
»Schatz«, sage ich leise.
Er sieht zu mir.
»Es ist nur Vorsicht, sie zweifeln nicht an deinen Fähigkeiten.«
Er schnaubt.
»Sie hat recht, davon abgesehen, sehen bekanntlich sechs Augen mehr als zwei«, meint meine Mutter sanft. »Und du besitzt keine Engelskraft mehr, das kann ich ihr aber zeigen.«
»Ich verstehe aber nicht«, beginne ich, »wieso sie mir meinen Vampir entziehen. Ich aber ohne diese Reaktionen eigentlich vollkommen schwach bin.«
»Du hältst mich für schwach?«, will sie wissen.
»Im Gegensatz zu Dad, ja.«
Mein Vater gibt einen amüsierten Ton von sich. Ich blicke zu ihm. Schmunzelns sagt er: »Sie hat mir oft genug den Arsch aufgerissen, unterschätze es nicht. Aber vielleicht haben sie genau deswegen es dir genommen, weil du dich viel zu sehr darauf konzentriert hast.« Er beugt sich vor. »Schau Schatz, jeder hat seine Fähigkeiten und darum sehen einige die Hybriden, wie du es bist als zu gefährlich. Ihr könnt auf zwei Dinge zurückgreifen. Du mein Schatz, hast die Kraft und die Schnelligkeit eines Vampirs, genauso wie die erhöhte Wahrnehmung, aber eben die Beweglichkeit und Magie eines Engels.«
Ist die Rechnung wirklich so leicht?

Viktoria treibt hier weiter ihr Unwesen.

Start ihrer Geschichte kannst du hier lesen.

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