Maila Hader

Maila 30

Es ist weit nach Mitternacht. Die Schattenelfen wuseln herum und ich bekomme den Gedanken immer noch nicht heraus.
»Du solltest schlafen«, brummt Uras hinter mir.
»Ich kann nicht.«
Er richtet sich auf. »Das ist die zweite Nacht, Maila, du musst schlafen.«
»Hat sie gepetzt?«
»Muss sie nicht, ich kenne dich, du scheinst das gern zu vergessen.«
Ich lächle. »Wie könnte ich nur.« Er schubst mich und ich seufze. »Mir geht unser Gespräch nicht aus dem Kopf.«
»Wegen Guppy?«
»Nein, aber warum diese Ebene.«
»Es gibt definitiv weit aus mächtigere Ebenen, das stimmt.«
Ich reibe mein Genick. »Doch alle Älteren sind vernichtet, nur Kinder und die ohne Macht in sich leben hier noch, was denkst du, kann es sein?«
»Vielleicht wirklich ein normaler Mensch, oder etwas, was noch nicht geboren ist. Es kann auch dieses Böse sein, ich habe keine Ahnung. Wie gesagt, war ich der Vermutung, dass es er ist.«
»Uras, wen hat dir die Gezeiten gezeigt?«
Er reibt sich das Genick. »Sie ist Tod, daher ist es egal.«
»Uras …«
»Nein. Ich habe mich entschieden und bin bei dir geblieben.« Er steht auf. »Was spielt es den noch eine Rolle, wenn du weißt, wer es war?«
»Keine, da hast du recht.« Ich erhebe mich und umarme ihn. »Aber ich wollte dir mein Beileid sagen«, flüstere ich ihm zu.
»Das gehört sich nicht für eine Königin«, sagt er leise.
»Mir egal, gerade bin ich einfach nur deine Freundin.«
Er erwidert die Geste. »Danke.«

Hier geht weiter mit Maila.

Wollt ihr wissen, wie alles kam, dann könnt ihr es hier lesen.

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