Viktoria Hader

Viktoria 30

Meine Mutter lehnt sich zurück. »Davon abgesehen bin ich eine hohe Kriegerin, also kann ich dir auch den Schwertkampf besser beibringen. Oder hast du es jahrhundertelang gelernt Liam?«
»Macht ihn nicht klein«, knurre ich.
Sie blickt zu mir. »Er ist dein Beschützer und hat einiges gelernt, das will ich nicht leugnen, aber an mich kommt er nicht ran. Tatsachen sind Tatsachen.«
»Ich würde mein Leben für sie aufgeben«, zischt er.
»Und das hast du im Grunde schon getan«, sagt mein Vater, »das wissen wir zu schätzen wirklich, aber Tatsache ist Liam …«
»Du widersprichst dir.« Liam steht auf. »Ich bin ein Hybride und deine Worte waren, dass wir beiden können oder galt es nur für sie?«
»Da hat er recht«, stimme ich zu.
»Du vergisst eines«, sagt mein Vater ruhig und nimmt die Hand meiner Mutter. »Wir existieren eine Ewigkeit. Du bist der beste Mann, den ich für meine Tochter sehe. Aber wir haben in der Hinsicht mehr Erfahrung.«
»Und wir wollen dich ja nicht ausschließen«, meint meine Mutter, »ihr beide gehört zusammen und wir trainieren euch zusammen. Wem ich nicht vertraue, ist dieser Dunkelengel und dem Werwolf.«
Ich ziehe Liam zu mir. »Du bist ein toller Beschützer«, flüstere ich ihm zu und gebe ihm einen Kuss.
Er legt seine Stirn auf meine. Trotz allem merke ich an seiner angespannten Haltung, dass er immer noch wütend ist, also hat ihn es tiefer getroffen, als er gerade zugeben will.

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