Thes Geschichte Hader

Thes 21

Am nächsten Tag ist er am Nachmittag da und tut so, als wenn nichts passiert ist, als wenn alles vollkommen egal ist. Meine Mutter ist immer noch nicht aufgetaucht und langsam fühle ich mich so dreckig, als wenn ich aus einem Schweinestall kommen würde.

»Hast du nicht frei«, gehe ich ihn an, als er ins Zimmer kommt mit einer Tasche am nächsten Tag.
»Doch, aber ich war so frei.« Er legt meine Sachen hin, die ich an dem einen Tag anhatte. Ein großes Handtuch, Duschgel, eine Zahnbürste inklusive Pasta. »Lisa meinte, das benutzt du immer.«
Ich schnaube.
»Der Schlauch kommt morgen raus, wenn du Glück hast.«
Wieder schnaube ich nur.
»Theresa …«
»Du hast mich angelogen!«
»Wo drin?«
»Du sagtest, du weißt nicht mal, wie ich heiße.«
»Falsch, ich sagte, es ist nicht mal dein Name notiert.« Er setzt sich auf den Betten Rand. »Sicher wusste ich von den beiden schon, dass du bei uns liegst und was passiert ist, aber …«
»Mich für dumm zu verkaufen, was mal wieder ein guter Streich!«
»Ich dachte, wir können von neu anfangen, ohne die Vergangenheit.«
»Ah, ja?« Ich verschränke die Arme.
Er schweigt, über seine Wange rollt eine Träne und dann noch eine. »Weißt du eigentlich, dass ich hier bin wegen dir?«
»Stehst ja in meinem Zimmer!«

Was weiter bei Thes passiert lest ihr hier.

Wie alles begann, könnt ihr hier lesen.

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