Thes Geschichte Hader

Thes 22

»Damals. Ich weiß, warum du diese Dusche aufgesucht hast, warum du dir da die Adern aufschneiden wolltest.« Ich sage nichts. Er wirkt in diesen Moment so viel älter. Er wischt sich die Tränenspur von der Wange. »Ich war der, der dich gerettet hat. Die Rettungsassistenten waren beeindruckt und darum bin ich diesen Weg gegangen. Ich wollte etwas gut machen, auch wenn es an den falschen Personen ist.«
»Das soll ich dir abkaufen?«
»Warum sollte ich lügen?« Sein Blick geht zu mir. »Sag es mir, du hasst mich eh, also gibt es für deine Theorie keinen Beweis.«
»Ihr habt mich verhöhnt, mich …«
»Falsch, ja ich stand daneben und ich habe nichts dagegen gesagt, aber auch nicht dafür.«
»Das habe ich anders in Erinnerung.«
»Mag sein, aber so war es.« Er richtet sich auf. »Geh duschen, ich warte draußen.«
»Denkst du, das macht irgendetwas besser?«
»Für dich vielleicht nicht, aber ja für mich schon.« Er dreht sich um und verlässt das Zimmer.
»Arschloch bleibt Arschloch«, fauche ich ihm hinterher und werfe das Duschgel ihm hinterher. Tränen rennen mir schon wieder über meine Wangen. Der Duft von Limette schwebt in meine Nase und lässt mich wieder zusätzlich wütend auf mich selber sein.
»Huch was ist denn hier los?«, höre ich eine Schwester. Sie kommt mit dem Duschgel zu mir. »Ist das auch aus Versehen passiert?«, will sie wissen.
Ich wende mich sauer ab. »Ist doch egal.«
»Jetzt hören sie mir mal zu. Der Herr Maurer gibt sich wahnsinnig Mühe mit ihnen, egal was er angestellt hat, als sie jünger waren, er hat es nicht verdient, wie sie ihn behandeln. Etwas mehr Respekt hat er verdient!«
»Was wissen sie schon!«

Was weiter bei Thes passiert lest ihr hier.

Wie alles begann, könnt ihr hier lesen.

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