Stella 9

Maskerade

Buh, sitzt am Portal und wedelt mit dem Schwanz.
»Willst du mir erzählen, was passiert ist?«, fragt mich Kian.
»Sie hat mir etwas gezeigt, das diese Welt nicht so gehört, wie sie jetzt ist.«
»Und dafür musste sie sich halb umbringen?«
»Ich war nie in Gefahr«, sage ich und bin fest davon überzeugt, dass es wahr ist.
Als wir auf den Planeten mit den Portalen kommen, schieben sie gerade ein gigantisches Pferd aus Portal zwölf. Troja lässt grüßen.
»Stella«, brüllt es auf einmal.
»Hallo Papa«, zwitschere ich ihm zu.
»Lass es sein! WO warst du schon wieder?« Kian schluckt laut, so sehr, dass mein Vater zu ihm sieht. »Solltest du nicht auf sie aufpassen, dass sie nicht wieder durch irgendetwas schlüpft?«
»Das tue ich Sir, aber ihre Tochter …«
»Lass ihn in Ruhe, Kian macht das gut, ich bin doch da und gesund.«
»Ich blicke hinter deiner Maskerade der guten Tochter, wenn du so weiter machst, werde ich dich zu deiner Oma schicken.«
»Okay«, brumme ich. »Die dahinten brauchen jetzt aber deine Hilfe.«
»Unverbesserlich«, seufzt er und blickt zu Kian. »Sieh zu, dass meine Tochter frühstückt und sich dann hinlegt.«
»Ja Sir.«
»Allein!«
Kian schluckt.
Ich strecke meinem Vater die Zunge heraus und ziehe Kian von ihm weg. »Manchmal bist du schon ne Meme.«
»Dein Vater ist ein Gorilla.« Ich lache auf, der Vergleich passt richtig gut.

Nächster Teil von Stella: Hier

Hier startete ihr Abenteuer.

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