Maila Hader

Maila 32

Andrew gähnt. »Es ist die Legende unserer Gegend, wo ihr mich gefunden habt. Es heißt, dass die stärksten Gegensätze sich verbünden durch liebe und damit eine neue Herrschaft aufbauen.« Er streckt sich.
»Meine Mutter hat immer gesagt, dass dies so stark sein wird, dass eine neue Ordnung dabei entsteht.«
»Mythen und Legenden«, brummt Uras, »na Wellengang, noch mehr Unsinn.«
Loreley verschränkt ihre Arme. »Bis Hoheit auftauchte, war sie auch eine Legende!«
»Beruhigt euch«, mische ich mich ein. »Wir haben andere Probleme, als dass ich mich jetzt auf die Suche nach einem verhüllten Fremden mache.«
»Zumindest hat jetzt jeder gesehen, dass ich es nicht bin!«
Ich schüttle schmunzelnd den Kopf. »Hast du sonst keine anderen Sorgen?«
»Nö.« Er grinst mich breit an.
»Wenn alle wach sind, können wir auch weiter«, höre ich Kai.
Uras will etwas sagen, aber ich schüttel den Kopf. Mir ist klar, dass er nicht begeistert ist, dass ich jetzt auch noch reiten will. Aber er weiß auch, dass mich es beschäftigt. Ich blicke zu dem Magier. »Aber erst mal müssen wir etwas erledigen.«
»Denkst du, er wird jetzt zustimmen.«
»Er hat Angst«, flüstere ich Uras zu. »Er weiß mehr, als dass er zugeben will, und ich brauche diese Informationen. Er hat drei Möglichkeiten. Treueschwur, folter oder er nimmt es mit ins Grab und ich hole es mir aus seinem Blut.«
Uras hält mich fest. »Das bist nicht du, Maila.«
»Ich will es hinter mir haben.«
»Du bist keine eiskalte Meerjungfrau. Beim nächsten See gehst du etwas Schwimmen und bekommst den Kopf frei. Etwas laufen, tut dem Wicht gut.«
Ich nicke, vielleicht hat er recht.

Hier geht weiter mit Maila.

Wollt ihr wissen, wie alles kam, dann könnt ihr es hier lesen.

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