Thes Geschichte Hader

Thes 23

»Ich weiß, das der arme Tropf statt zu Hause sich mal auszuschlafen, auf dem Flur des Krankenhauses sitzt, weil er es ihnen recht machen will.«
»Armer Tropf«, äffe ich negativ nach. Meine Augen brennen wieder. »Wissen sie, dass ihr heiliger Junge daran schuld ist, dass ich mir nicht nur einmal das Leben nehmen wollte.«
Sie stockt und schluckt laut. »Aber er ist nicht mehr der, der er damals war. Ich habe keinen bis jetzt gesehen, der so lieb mit den Patienten umgeht. Er hat es verdient, eine zweite Chance zu bekommen.«
»Er kann manchen, was er will, er soll mich nur einfach in Ruhe lassen!«
Sie seufzt. »Dann würde ich mich an Regeln halten, die ihnen auferlegt worden sind, dann sind sie hier schneller raus und können ihren weggehen.«
»Ich will ja gehen und das jetzt!«
»Geht aber nicht und durch ihre dumme Tat, schätze ich, dass sie auch nicht früher gehen dürfen. Also setzten sie sich hin, sein sie ruhig und lassen ihn seine Arbeit machen.« Sie knallt das Duschgel auf den Nachttisch. »Denn im Gegensatz zu ihnen leidet er wirklich darunter und versucht sich zu bessern.«
»Wa …« Mehr kann ich nicht sagen, die Tür ist zu. Dann geht sie wieder auf und ich beobachte, wie er das ausgelaufene Duschgel vom Boden aufwischt.
»Danke«, gebe ich leise von mir. »Ich werde dir trotzdem nicht verzeihen!« Ich atme tief durch. »Ich will hier raus und das am besten gestern, danach kannst du von mir aus zur Hölle fahren.«
»Und wie ist es dort?«, fragt er mich.
Kurz lässt mich das auflachen. »Sehr witzig.«
»Weißt du, dass ich dich eigentlich bis zu diesem Zeitpunkt für wahnsinnig stark gehalten habe.«
»Was ist daran stark gewesen?«

Was weiter bei Thes passiert lest ihr hier.

Wie alles begann, könnt ihr hier lesen.

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