Stella 10

https://www.instagram.com/kalmahul/?hl=de

Sand

Langsam schlendern wir den Weg entlang und kicke die Steine vor mir. Ich sehe über den Fluss. An der Brücke, die darüber geht, ist ein Beutel befestigt, der gerade wieder ins Wasser gelassen wird.
»Sie hatten anscheinend wieder Erfolg«, sagt Kian. Das Blut der Beute fließt flussabwärts.
»Ja.« Die ersten Male habe ich daran gedacht, das sie dort gefangene Foltern, aber mein Vater hat daraufhin gelacht und hat gemeint: »Der Sand der Zeit, meine Kleine, ist bei uns nicht stehen geblieben, auch wenn einige von uns aus dem Mittelalter kommen.«
Kian räuspert sich. »Denkst du, er wird dich wirklich na ja zurückschicken?«
Ich zucke mit den Schultern und biege ab zu unserem Zelt. »Ich mein er droht es mir seit Jahren an, aber ob er das macht weiß ich nicht.« Mein Blick wandert durch die Lücken und höre, ob jemand da ist. »Wir haben ein anderes Problem. Ich muss dieser Göttin helfen.«
»Und wie?«
Buh bellt, was für mich heißt, sei still, darum zucke ich nur mit den Schultern. »Ich werde nachdenken, wenn ich schlafe.« Ich zwinkere ihm zu.
»Ich geh mir eine Ration holen, wage es dich, ohne mich wo hinzugehen.«
»ICCCCH?« Schnell blinzel ich unschuldig. »Würde ich doch nie tun.«
Er lacht und gibt mir einen Kuss.
»Jetzt wieder mutig sein.«
»Dein Vater ist auch nicht da.«

Nächster Teil von Stella: Hier

Hier startete ihr Abenteuer.

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

%d Bloggern gefällt das: