Maila Hader

Maila 33

Immer wenn ich zu meiner Wache sehe, hat er die Augen geschlossen, jedoch sein Körper ist angespannt. Jeder, der ihn nicht kennt, denkt, er würde schlafen.
»Da vorne ist die Straße«, brummt er mir zu.
»Sagt der, der seine Augen zu hat.«
Ein Lid schlägt er auf und blickt zu mir. »Geschärfte Sinne!«
»Kann das jeder lernen?«, fragt Andrew und reitet neben ihm.
»Nein, aber du schon.«
Andrew scheint von Uras Antwort verwirrt zu sein, er runzelt die Stirn. »Warum ich schon?«
»Bedank dich bei Maila.«
Sein Blick geht zu mir. »Hoheit?«
»Es hat etwas mit ihrer Magie zu tun«, erklärt Kasimir.
Uras brummt und zieht an dem Seil.
»Wie meinst du das?«, will Andrew wissen.
»Menschen oder menschenähnliche Wesen, die ihr wichtig sind, bekommen einen Zauber, den sie nicht sprechen muss. Denkst du, ihre Wache ist so geboren worden, sie hat ihn dazu gemacht.«
Uras dreht sich zu dem Magier. »Ich entstamme einer Reihe von königlichen Wachen, sie hat damit nichts zu tun.«
»Klar«, spottet er. »Du vergisst, ich bin ein Magier und ich sehe, wie du wirklich wärst, was für eine Macht in dir wäre ohne sie.«
Uras sieht zu mir. Ich zucke mit den Schultern.
»Es ist die Macht der Königlichen. Unbewusst züchten sie ihre Wachen zu Kampfmaschinen. Das Gleiche passiert mit dir kleiner.«
Andrew nickt. »Gut.«

Hier geht weiter mit Maila.

Wollt ihr wissen, wie alles kam, dann könnt ihr es hier lesen.

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