Viktoria Hader

Viktoria 33

Ich blicke zu Jes. »Du weißt genau, dass du mir die Welt bedeutest. Du bist meine beste Freundin, seit ich denken kann, und bist immer für mich da.« Ich greife nach der Hand von Liam. »Du bist nicht schwach und sie halten dich auch nicht dafür, das weißt du. Aber mehr Kraft bessere Chancen.« Kurz drücke ich Jes Schulter und Liams Hand. »Ich brauche euch beide.«
Er nickt. »Jes du bist wertvoller.« Er reicht ihr die freie Hand.
»Ach wirklich?«, murrt sie.
»Es stimmt, nur durch dein Blut kann ich überleben. Besser gesagt, muss ich nicht die Bestie sein, die jeder in dieser Art sieht. Aber du bist die beste Freundin meiner Frau, die ich liebe, passt auf sie auf und kannst ihr helfen, wo ich nicht imstande bin.«
»Klingt immer noch nicht besser.«
»Ich mag dich, aber …«
»Lass das ABER weg.« Sie verschränkt ihre Arme.
»Jessica, du bist auch mir eine Freundin. Danke.«
Ihr Blick geht zu mir. »Kam das für dich ehrlich rüber?«
Ich fange an zu lachen.
»Was ist daran jetzt so witzig?«, fragt mein Liebster.
»Weil du dir das gerade echt verkneifst, deinen Gedanken auszusprechen.«
Seufzend nickt er.
»Dann sag schon dein aber«, sagt Jes unwirsch.
»Aber du bist ein Mensch und spielst nicht in unserer Liga. Verstehe mich bitte nicht wieder falsch. Ich mag dich, aber wenn du dabei bist, muss ich auch auf dich aufpassen.«

Viktoria treibt hier weiter ihr Unwesen.

Start ihrer Geschichte kannst du hier lesen.

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