Thes Geschichte Hader

Thes 24

»Egal, was wir machten, du hast dein Kinn nach oben gereckt und hast weiter gemacht.« Er geht noch mal über den Boden. »Als ich dich fand, habe ich realisiert, das egal, wie stark Menschen nach außen hintun, so zerbrechlich sind sie innerlich. Und das wir mehr angestellt haben, als das wir je gut machen können.« Er wird immer leiser. »Ich weiß, das ich nie gut machen kann, was wir damals gemacht haben, aber ich kann jetzt mein bestes Geben.« Er steht wieder auf. Ich schweige, denn ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Auch er steht einfach nur still da und sieht mich an.
»Ich würde dann gerne duschen gehen.«
»Äh ja, also ich mache das noch sauber.«
Langsam stehe ich auf.
»Soll ich dir helfen?« Ich schüttel meinen Kopf und gehe vorsichtig ins Bad. Er hilft mir doch, denn er bringt mir die Sachen nach. Nach vier Tagen ist Duschen eine Erlösung, den Dreck abzubekommen. Vorsichtig ziehe ich mir meine frischen Sachen an. Obwohl Jeans ja nicht geeignet sind, um zu schlafen, ist es besser, als nur dieses dumme Flügelhemd anzuhaben. Auch wieder saubere Zähne zu haben ist mehr als erleichternd. Als ich rauskomme, riecht es nach Pizza. Der Karton steht auf dem Nachtkästchen. Dann geht die Tür auf und ich will mich schon bei ihm beschweren, bis ich stocke, weil ich Tablett sehe.
»Oh du hast schon.«
»Ist nicht meine, ich dachte du …«

Was weiter bei Thes passiert lest ihr hier.

Wie alles begann, könnt ihr hier lesen.

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