Stella 11

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Selbstverloren

Schmunzelnd erwidere ich seine Geste und gehe in mein Zelt. Viele Wachen hat mein Vater mir zur Seite gestellt, seit wir hier angekommen sind. Aber jeder andere hat aufgeben, oder wurde kurz oder lang von meinem Vater abgezogen. Da landete Kian mit einem Trupp und wurde sofort an meine Seite gestellt. Ich weiß nicht, was mein Vater in ihn gesehen hat, doch ich rebellierte am Anfang. »Was soll so ein junger Soldat schon ausrichten, was nicht mal ein Erwachsener schaffte?«, habe ich meinen Vater angeschrien.
Kian hat sich aber nicht beirren lassen, er folgte mir, egal wohin und wann auch immer. Nie habe ich ihn abhängen können, bis auf heute, was eigentlich durch die Illusion passiert ist.
Ich sehe zu Buh, die schon wieder an der Tür Wache hält. Sie kommt erst zu mir ins Bett, wenn sie weiß, dass er in der Nähe ist. Vermutlich denkt jeder, ich würde mich selbst verlieren, wenn keiner auf mich aufpasst. Aber ich fühle mich nicht verloren, vor allem wenn ich in Kians Armen bin, da fühle ich mich befreit, als wenn die Last von mir fliegen würde.

Nächster Teil von Stella: Hier

Hier startete ihr Abenteuer.

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