Maila Hader

Maila 34

»Gut?«, hinterfrage ich.
»Ja, weil ich eine Wache sein will, wie Uras.«
»Ist es vielleicht das?«, mische ich mich ein.
»Was meint ihr?«, will Andrew wissen.
»Dass es nicht ich bin, sondern ihr, die euch für diesen Weg entschieden habt.«
Der Magier neigt seinen Kopf und schüttelt ihn kurz darauf. »Blödsinn, sonst würden die Elfen sich auch ändern.«
»Vielleicht muss es beidseitig sein«, mischt sich Uras ein. »Oder eine Art Zusammengehörigkeit.«
Kasimir mustert uns drei. »Kann ich nicht sagen, da ihr inzwischen ihre Aura habt.« Er nickt zu Loreley. »Sie hat nicht ihre Aura, steht aber vollkommen hinter euch.«
»Kompatibilität«, sagt auf einmal Kai neben mir. Der Schattenelf beherrscht sein Handwerk, fast hätte ich aufgeschrien. »Es ist nicht nur, das jemand für die Königin sich entscheidet, ihr Leben für sie zu geben, es ist auch, dass die Königin es wollen muss, diesen mit sich zu verbinden, aber diese besondere Magie, die Uras stärker werden lässt, die Andrew zu einem Mann macht, ist nur, wenn die Auren kompatibel sind. Es ist wie Essig und Öl, zusammen schmecken sie gut, aber sie werden nie eine Einheit. Wasser und Essig hingegen werden eins.« Er hebt einen Mundwinkel und klingt belustigt, als er zu Kasimir sieht. »Das sollte der große Magier aber wissen.«
»Wusste ich, aber ich muss ja nicht alles sagen.«
»Klar doch.«
So wie Uras die Augen verdreht, glaubt er ihm auch nicht.

Hier geht weiter mit Maila.

Wollt ihr wissen, wie alles kam, dann könnt ihr es hier lesen.

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