Viktoria Hader

Viktoria 34

»Da muss ich ihm leider recht geben.«
Jes verdreht die Augen. Eine kurze Bewegung von Liam und meine Freundin schrie auf.
»Sag mir, wie hättest du, dass hier verhindern können.« Er ist nah an ihrem Hals. »Ein Biss und du wärst nicht mehr, eine Sekunde.«
»Liam«, protestiere ich.
»Dann verwandelt mich.«
Habe ich gerade richtig gehört? »WAS?«
Liam lässt sie los. »Bist du vollkommen verrückt geworden?«
»So kann ich helfen, so …«
»Schwebst du in Gefahr! Nein, darüber wird nicht diskutiert.« Ein Windzug und Liam ist aus der Küche.
Sie sieht zu mir. »Rede mit ihm.«
»Nein Jes, weil ich genauso denke wie er. Erstens …«
»Spar mir das Vik. Kein Mensch weiß darüber besser Bescheid, als ich.«
»Erstens«, sage ich trotzdem, »was denkst du, bringt das? Du hast es für immer, es ist nichts, was man einfach so hergibt. Zweitens hast du bei deinem Satz, auch nur eine Sekunde daran gedacht, was das für mich bedeutet und für Liam?« Kopfschüttelnd setzte ich mich. »Er ist ein Engel und auch ein Vampir. Es zerstört ihn schon, dass er dein Blut trinken muss. Was denkst du, macht es mit ihm, wenn er jemand anderes bitten muss, oder gewaltsam?«
»Aber, so kann ich dir helfen.«
»Nein, eben nicht«, sagte ich fest.

Viktoria treibt hier weiter ihr Unwesen.

Start ihrer Geschichte kannst du hier lesen.

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