Maila Hader

Maila 35

»Kai«, beginne ich, »weißt du sonst noch etwas?«
»Hoheit, wenn man alles erzählt, verspielt man seinen Platz. Oder Uras?«
»Was willst du damit sagen?«, fragen Uras und ich wie aus einem Mund.
»Dass er euch anlügt, damit ihr ihn nicht wegschickt.«
Ich blicke zu meinem Freund. »Stimmt das?«
»Nein.«
Der Schattenelf lacht auf, als ich mich zu ihm Wende ist er verschwunden. Blätter zeigen an, dass er auf den Baum gesprungen ist. »Uras?«
»Ich habe keine Angst, dass du mich wegschickst.«
»Traust du mir, dein Blut zu geben?«
»Ja Maila.« Er streckt mir seine Hand hin. »Ich habe keine Geheimnisse.«
»Du kannst mit mir alles bereden, das weißt du.«
Er nickt.
»Gut, denn du weißt auch, wie sehr ich dir vertraue und enttäuscht wäre, wenn du mich belügst.«
»Ja«, sagt er mit Nachdruck, »ich kenne dich Maila.«
»Hoheit«, kommt von Andrew.
Ich wende mich zu ihm. »Was?«
»Wir sollten Rast machen. Die Kinder, sie sind schneller als normale, aber dennoch Kinder.«
»Da vorne ist auch ein Fluss«, stimmte Uras zu. »Dann kannst du dich ausruhen.«
»Okay.«
Andrew wendet sein Pferd und reitet nach hinten.
»Du hast ihn wirklich gut ausgesucht«, meinte meine Wache.
»Er hat mich ausgesucht.«
»Darum dachte ich vermutlich auch, dass er derjenige welcher ist, der zu dir gehört.«
Ich beuge mich zu ihm. »Ich glaube, er hat ein Auge auf Loreley geworfen.«
Uras lacht auf. »Vermutlich.« Er verringert den Abstand. »Sie wäre mir eine Spur zu besserwisserisch, reicht mir bei dir schon.«
»Hey«, brumme ich und schupse ihn, muss aber lachen.

Hier geht weiter mit Maila.

Wollt ihr wissen, wie alles kam, dann könnt ihr es hier lesen.

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